Bad Wildunger 32:25-Sieg

Vipers gewinnen wichtiges Spiel gegen Koblenz/Weibern - Video

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Bad Wildungen - Ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt: Die Bad Wildunger Bundesliga-Handballerinnen haben die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern am Samstagabend mit 32:25 (16:10) bezwungen. Die Vipers überzeugten dabei als Team.

Zwölf Minuten lang sahen die Zuschauer in der Ense-Halle ein ausgeglichenes Spiel. Zunächst legten die angereisten Vulkan-Ladies immer wieder vor, Laura Vasilescu sorgte per Siebenmeter für die erste HSG-Führung zum 5:4 (10.). Nach dem 6:6 (12.) zogen die Bad Wildungerinnen auf 8:6 (17.) und anschließend mit einem 8:0-Lauf auf 16:7 (25.) davon.

Zwar kamen die Gäste, die mit einem Sieg nach Punkten mit den Vipers gleichgezogen hätten, vor der Pause auf 10:16 heran, direkt nach Wiederbeginn stellten die Bad Wildungerinnen den Neun-Tore-Vorsprung aber wieder her (19:10/33.) – und es kam noch besser: Zwischenzeitlich betrug der Abstand elf Treffer (24:13/43., 27:16/48.). In Anbetracht der klaren Führung gab Trainerin Tessa Bremmer in der Schlussphase den Ersatzspielerinnen Einsatzzeiten. Bremmer, die überraschend selbst als Spielerin auf dem Berichtsbogen stand, blieb hingegen auf der Bank. Dass Koblenz/Weibern in der Schlussphase noch etwas näher kam, hatte nur statistischen Wert.

Insgesamt war es eine sehr starke Teamleistung der Vipers, die über weite Strecken vor allem defensiv überzeugten. Torhüter Manuela Brütsch zeichnete sich mehrfach mit starken Paraden aus, vorn waren Sarah von Gulik mit neun Toren (vier davon von der Siebenmeterlinie) und Laura Vasilescu mit acht Treffern (sechs Siebenmeter) am erfolgreichsten. Annika Busch erzielte sechs Tore und bot eine kämpferisch überragende Vorstellung.

Durch den Erfolg hat die HSG den Vorsprung auf Koblenz/Weibern auf vier Punkte ausgebaut. Bis zu den Abstiegsplätzen sind es nun fünf Punkte Abstand.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag in WLZ und FZ.

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