Vereinsvertretersitzung Kreisoberliga Waldeck

Waldecker Pokal künftig mit Sponsor

- Mengeringhausen (tor). Nun also doch: Der Waldecker Fußballpokal bekommt ab der kommenden Saison einen Sponsor. Das teilte Kreisfußballwart Peter Bauschmann bei der „Halbzeittagung“ der Kreisoberliga mit.

Namenstechnisch hätte der Partner nicht passender gewählt werden können: Waldecker Bank für den Waldecker Pokal. Gemeinsam mit Bauschmann, der als KOL-Klassenleiter durch den Abend in Mengeringhausen führte, präsentierte Marketingleiter Carsten Stumpe das ab Sommer geltende Agreement, das nach monatelangem Abwägen getroffen wurde: Das Kreditinstitut stellt jährlich 5000 Euro zur Verfügung, wovon der Löwenanteil von 4000 Euro den Vereinen in Form einer Antrittsprämie von je 100 Euro zugute kommen soll. Die übrigen 1000 Euro werden jeweils für die Finalisten zur Verfügung gestellt.Insgesamt sei ein Vertrag von drei Jahren Laufzeit mit einer Option für eine weitere Saison ausgemacht worden. Stumpe freute sich über die Partnerschaft:„Ich kenne den Waldecker Pokal noch aus meiner eigenen aktiven Zeit und weiß, dass es ein attraktiver Wettbewerb ist.“ So ließ es sich Stumpe später auch nicht nehmen, für das anstehende Viertelfinale des laufenden Wettbewerbs selbst „Glücksfee“ zu spielen.

Wenig Verständnis zeigte Bauschmann indes für die vielen Spielausfälle im bisherigen Saisonverlauf; die kleine Klassengröße scheine offenbar zu Absagen zu verführen. Exemplarisch nannte Bauschmann den 22. November: An jenem Spieltag habe es in den Kreisoberligen Kassel, Schwalm-Eder und Werra-Meißner insgesamt drei Absagen aufgrund schlechter Witterung gegeben – und in Waldeck allein fünf von sechs Spielen. Insgesamt waren die 14 Ausfälle in der KOL der Höchstwert aller Ligen auf Kreisebene.Schiedsrichterobmann Matthias Henkelmann reckte den Daumen dagegen nach oben: Sowohl von Vereins- als auch von Schiedsrichterseite habe es so gut wie gar keine Beschwerden gegeben. Da konnte sich Henkelmann auf das Bewerben des nächsten Schiedsrichterneulingslehrgang konzentrieren, der bereits heute beginnt. Erfreulich: Bislang gab es immerhin18 Meldungen – der Bedarf an Referees sei allerdings weiterhin riesengroß.

Kreisrechtswart Ewald Wollert hatte bislang mit 62 Einzelrichterurteilen bis in die B-Liga zu kämpfen, wovon es zu sechs Urteilen in der Kreisoberliga kam. Insgesamt wurden 21 Spieltage Sperre ausgesprochen. Ein Problem der „Mini-Saison“ wie derzeit in der Kreisoberliga mit 13 Teams: Gemeinhin ist die Strafordnung auf 16 bis 18 Mannschaften ausgelegt. Auf eine Tätlichkeit etwa stehen als Mindeststrafe acht Spieltage Sperre, damit wäre ein Übeltäter in Waldeck fast eine halbe Saison gesperrt. Die Lösung: „Bei so kleinen Klassen besteht die Möglichkeit, das Strafmaß per Antrag um bis zu 25 Prozent abzumildern“, erklärte Wollert.

Ausführlicher Bericht in unserer gedruckten Ausgabe am Donnerstag.

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