HSG-Trainer Weiss hofft auf Erfolg gegen TuS

Auf der Welle auch gegen Weibern?

- Bad Wildungen (jh). Die Zweitligahandballerinnen der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim wollen morgen gegen den TuS Weibern ihren Lauf fortsetzen. Dabei ist der Einsatz von Torfrau Danja Lerch noch fraglich

Fünf Spiele, fünf Siege. Darunter mit dem 35:26-Triumph im Pokal gegen Erstligist Trier und dem 33:24-Coup am vergangenen Samstag beim Zweitligazweiten Nellingen zwei Paukenschläge. Die Bad Wildunger Handballerinnen schwimmen derzeit auf einer Erfolgswelle. Diese wollen sie morgen (19 Uhr, Ense-Halle) mit einem Sieg gegen Weibern fortsetzen. Mit zwei Punkten gegen das Team aus der Eifel, könnte die viertplatzierte HSG den direkten Tabellenhintermann erst einmal abschütteln. „Das interessiert mich überhaupt nicht“, sagt Gernot Weiss. Vielmehr ist der besonnene Coach in Sorge, ob es seinem Team gelingt, nach dem Ausrufzeichen gegen Nellingen „wieder 100 Prozent Leistung zu bringen“. „Wir dürfen keinen Schritt weniger, sondern müssen eher noch einen mehr machen“, warnt der ewige Mahner vor dem „spiel- und technischen starken“ Gästen. Die 20:24-Niederlage in der Vorrunde wurmt ihn immer noch, gibt Weiss zu. „Man kann sagen, dass wir da mit unseren eigenen Waffen geschlagen worden sind“, erinnert sich der 43-Jährige in Anspielung darauf, dass die HSG das Weiberner Abwehrbollwerk zu selten knacken konnte und das auch die meisten Bad Wildunger Siege auf einer starken Deckungsleistung beruhen, zurück. „Weibern hat mit Svenja Huber, Simone Salz und Nadja Zimmermann wurfgewaltige Rückraumspielerinnen und mit ´Vivi` Kazaki dort eine weitere Spielerin, die Akzente setzen kann“, sagt der Coach über das Quartett, das unter den 34 besten Ligatorschützinnen zu finden ist. „Die Aufgabe gegen Weibern ist schwierig, aber lösbar“, vertraut Weiss aber auch auf die Stärke seines Teams, dass ihn zuletzt positiv „überrascht hat“. „Ich bin stolz auf die Mädels, weil die Phasen, in denen wir das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, immer mehr werden“, sagt der Coach. Weiss bangt noch um den Einsatz von Spielführerin Danja Lerch (Angina).

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