Weltcup: Biathletin verpasst mit der deutschen Staffel knapp das Podest

Karolin Horchler:  „Ein Rennen für ein gutes Gefühl“

Karolin Hochler verpasst mit der deutschen Biathlon-Staffel knapp das Podest
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Laufen und Schießen gut: Karolin Horchler war in der Staffel gut unterwegs. Dieses Rennen sollte der gebürtigen Ottlarerin Selbstvertrauen für kommende Aufgaben geben.

Karolin Horchler verlässt das schwedische Östersund mit zwiespältigen Gefühlen.

 Östersund -  Während die Biathletin mit ihrer Leistung in der Staffel und Rang vier für das deutsche Team recht zufrieden ist, hatte sie im Weltcup-Einzel über 15 Kilometer von sich mehr als nur den 51. Platz erwartet.

In diesem Rennen habe sie wieder Probleme mit dem Schienbein gehabt, sagte die gebürtige Ottlarerin, die für den WSV Clausthal-Zellerfeld startet: „Dadurch ging läuferisch überhaupt nichts“.

Horchler war gestern als Startläuferin der 4 x 6 Kilometer Staffel ins Rennen gegangen. Wechselhafter Wind und Schneefall erschwerten den Athletinnen die Bedingungen am Schießstand, aber Horchler meisterte diese Aufgabe mit nur zwei Nachladern gut und auch läuferisch war sie diesmal ordentlich unterwegs.

 „Mit diesem richtig guten Rennen kann ich jetzt mit einem besseren Gefühl in die nächsten Wochen starten.“ Die deutsche Mannschaft mit Horchler, Denise Herrmann (Oberwiesenthal), Vanessa Hinz (Schliersee) und Schlussläuferin Franziska Preuß (Schliersee) verpasste aber mit Rang vier knapp den Podestplatz. Um dorthin zu kommen, fehlten dem Team nur 5,3 Sekunden. Herrmann leistete sich auf Position zwei eine Strafrunde. Auf dem Treppchen standen die Siegerinnen aus Norwegen, die vor der Schweiz und Schweden ins Ziel kamen.

Das deutsche Biathlon-Sport hat sich zum Saisonauftakt bei den Frauen und Männern nicht von seiner besten Seite gezeigt, Der Druck vor der zweiten Station in Hochfilzen am kommenden Wochenende steigt.

Bundestrainer Mark Kirchner sieht die Lage aber (noch) gelassen. „Ich bin nicht aufgeregt. Wir sind sicherlich nicht zufrieden mit der Woche, aber wir hatten die letzten Jahre auch schon schwierige Einstiege“, sagte er im ZDF. Der Saison-Fehlstart werde das Team „nicht aus der Bahn werfen. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns steigern werden.“  rsm/dpa

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