Jugendhandball, Endspiel um die südwestdeutsche Meisterschaft

Bad Wildunger A-Jugend legt sechs Tore vor

- Bad Wildungen (tsp). Im Kampf um die südwestdeutsche Meisterschaft hat die A-Jugend der HSG Bad Wildungen vorgelegt. Das Hinspiel gegen den Handballnachwuchs des VTV Mundenheim gewannen die Südwaldeckerinnen dank eines enrgischen Schlussspurts mit 28:22 (13:10). Damit geht die HSG mit sechs Toren Vorsprung in das Rückspiel, das am 1. Mai im Ludwigshafener Stadtteil stattfinden wird.

Der Sieg war am Ende verdient, aber hart erkämpft. Die Gäste lieferten der HSG einen großen Kampf und glänzten durch eine starke mannschaftliche Geschlossenheit. Auf der anderen Seite hatte die HSG mit ihrer Nervosität zu kämpfen. Zwar lag Bad Wildungen schnell mit 7:3 in Führung, doch in der Folge zeigten die Gastgeberinnen große Schwächen in der Chancenverwertung. Mehr als zehn Mal im gesamten Spiel scheiterte die HSG am Aluminium, vornehmlich an der Latte. Mundeheim kämpfte sich Tor um Tor heran und ging kurz nach Beginn der zweiten Hälfte in Führung (14:15). Als Bad Wildungen nach 47 Minuten mit zwei Toren in Rückstand lag (19:21), schienen die Gäste klar im Vorteil. Allerdings ließen bei Mundenheim nun sichtbar die Kräfte nach, und auf Bad Wildunger Seite wurde die eingewechselte Svenja Ochmann zur Matchwinnerin. Fünf Tore gelangen ihr ab der 45. Minute, wobei sie auch die einzige war, die es mit flachen Würfen versuchte. Bad Wildungen witterte nun die Chance auf ein gutes Hinspielreslutat und nutzte sie. Die nun sicher stehende Abwehr eroberte zahleriche Bälle, die im Angriff verwertet wurden. Nach dem 22:22 (52.) gelangen der HSG sechs Tore in Folge zum 28:22-Erfolg, der für das Rückspiel alle Chancen offen lässt. Den letzten Treffer steuerte erneut Ochmann bei, mit einem beherzten Wurf mit dem Schlusspfiff.

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