Wettbewerbe am Dienstag und Mittwoch

SC Willingen für Sprint-DM gerüstet

- Willingen (dit). Das Jubiläumsjahr des hundertjährigen Ski-Clubs Willingen klingt mit einer deutschen Meisterschaft aus: Die Sprinter unter den Skilangläufern küren von heute bis Mittwoch ihre Titelträger in der Arena auf dem Roth.

Auf der Anlage („EWF-Arena“) werden die Meister im Einzel- und Team-Sprint der verschiedenen Altersklassen gesucht – von der Jugend 16 bis zu den Damen und Herren. Sie alle erhalten erstklassige Bedingungen. Nachdem die „Schneemacher“ des Ski-Clubs mit fünf Kanonen bei anhaltend kaltem Winterwetter mit Minustemperaturen für eine gute Schneegrundlage gesorgt hatten, meinte es auch Frau Holle gut mit dem Veranstalter und schüttelte ihre Betten reichlich über dem waldeckischen Upland aus. Etwa 80 Zentimeter Schnee liegen nach Auskunft des Vereins in der Arena.

Los geht es heute mit dem offiziellen Training (10 bis 15 Uhr), damit die Athleten aus den teilnehmenden Landesverbänden die Strecke richtig kennen lernen können. Gegen Abend schließt sich die Mannschaftsführersitzung und der offizielle Empfang der Gemeinde durch Bürgermeister Thomas Trachte an.Am Dienstag startet der Prolog um 10 Uhr. Ab 11.30 Uhr wird es richtig spannend, wenn die Viertelfinals und Halbfinals auf dem Programm stehen. Die ersten Titelträger im Einzelsprint klassisch werden ab 13 Uhr in den Finalläufen gekürt. Nach einer Flowerzeremonie noch im Stadion steigt um 17 Uhr die große DM-Party mit Siegerehrung am Brunnenplatz in der Willinger Ortsmitte.

Der Mittwoch steht ganz im Zeichen der Team-Sprints. Start der Läufe in freier Technik ist ab 9.30 Uhr; in der Arena findet im Anschluss an die Finaldurchgänge auch die Siegerehrung statt. Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen dieser Nordischen Skimeisterschaften frei. Parkplätze befinden sich in der Nähe der Austragungsstätte am Stryck-Bahnhof.

Die DM ist in erster Linie eine Talentschau: Wegen der bevorstehenden Tour de Ski mit dem Start am 31. Dezember schont Bundestrainer Jochen Behle seine stärksten Läufer. Als Favorit auf den Titel der Herren gilt – sollte der schon im Weltcup-Team erprobte Josef Wenzl (Zwiesel) nicht starten – Hessens bester „Schnelllangläufer“ Daniel Heun (Gersfeld). Bei den Damen wird die junge Hanna Kolb (TSV Buchenberg) ganz hoch gehandelt. Die 19-jährige Nachwuchsläuferin vom Skiinternat Oberstdorf stand beim Weltcup in Düsseldorf schon in einem Halbfinale und gilt im Deutschen Skiverband als eine der potentiellen Nachfolgerinnen von Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle.

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