Termin wurde um eine Woche nach vorne verschoben - Samstag Team, Sonntag Einzel

Willinger Skisprung-Weltcup jetzt vom 7. bis 9. Februar 2020

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Will auch 2020 wieder in Willingen dabei sein: Lokalmatador Stephan Leyhe.

Zürich/Willingen – Der Willinger Kult-Weltcup der Skispringer findet jetzt vom 7. bis 9. Februar auf der Mühlenkopfschanze statt, vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung des FIS-Vorstandes bei der Kalender-Konferenz in Cavtat-Dubrovnik vom 27. bis 31. Mai, die allerdings nur eine Formsache ist.

Ursprünglich sollte der Willinger Skisprung-Weltcup eine Woche später stattfinden (wir berichteten). Der Termin hat sich jedoch noch einmal um verschoben. 

Geplant ist nun, dass am Freitag, 7. Februar, die Qualifikation mit der Eröffnungsfeier stattfindet. Am Samstag, 8. Februar, soll es einem Team-Weltcup, am Sonntag, 9. Februar, ein Einzelspringen geben. Diese Entscheidung fiel endgültig am Freitag beim Frühjahrsmeeting des FIS-Subkomitees Skispringen in Zürich, bei dem der Ski-Club Willingen durch OK-Präsident Jürgen Hensel und Rennleiter Volkmar Hirsch vertreten war. 

Keine Willingen/5-Extrawertung

Diesmal gibt es im Waldecker Upland keine Willingen/5-Extrawertung und auch nicht die ursprünglich wieder ins Gespräch gebrachte Neuauflage der FIS-Team-Tour. Die Saison beginnt am 23./24. November in Wisla, Klingenthal steht am 14./15. Dezember wieder im Kalender und nach der Vierschanzentournee zur Jahreswende mit den Stationen in Oberstdorf (28./29. Dezember) und Garmisch-Partenkirchen (30./31. Dezember) erleben die deutschen Skisprung-Fans noch Heim-Weltcups in Willingen (7. bis 9. Februar) und Titisee (16. bis 18. Februar), ehe es erstmals wieder nach Iron Mountain nach Nordamerika gehen soll. Im Sommer-Grand-Prix sind Hinterzarten (27. Juli) und Klingenthal mit dem Finale (3. Oktober) wieder vertreten. 

In einer knapp dreistündigen Sitzung hatte der Ski-Club Willingen zuvor das erfolgreiche Skispringen 2019 aufgearbeitet. SCW-Präsident und OK-Chef Jürgen Hensel bedankte sich bei allen Abteilungen und den 1400 freiwilligen Helfern für den großen Einsatz, ohne den die Veranstaltung nicht über die Bühne gehen könnte. Hensel betonte aber auch noch einmal, dass dieser Weltcup durch den Tod von Schanzenchef Wolfgang Schlüter eine besondere Herausforderung für alle gewesen sei und Stellvertreter Andi Rohn seine Sache super gemacht habe. „Ich danke euch allen für die Unterstützung, ich weiß, dass ich mich immer auf euch verlassen kann“, sagte Rohn. Und das zahlt sich aus: Die gelungene Organisation wurde mit Kaiserwetter und 56800 Zuschauern belohnt. Auch Renndirektor Walter Hofer sprach von „ganz großem Kino“ - mit bestem Ausgang sozusagen: Ein zweiter Platz des deutschen Teams, ein zweiter Rang von Markus Eisenbichler sowie der Sieg von Karl Geiger. Besser hätte man ein Drehbuch kaum schreiben können. 

Während der Weltcup-Nachlese im Café Müller kamen alle Abteilungsleiter ausführlich zu Wort. Außerdem wurde beschlossen, dass man für den nächsten Weltcup wieder eine Art Casting/Bewerbung einführen wolle, um neue Ehrendamen zu finden. 

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