Skispringen um den Orenbergcup

Willinger Trio springt an die Spitze

- Willingen (dit). Gleich drei Siege feierten die Skispringer des SC Willingen bei der zweiten Auflage des Warsteiner Orenbergcups. Bei den Schülern 14/15 war Paul Winter einmal mehr nicht zu schlagen.

Mit 47,5 und 48 Metern (234,2 Punkte) gelangen dem Schüler des Skiinternat zwei blitzsaubere Sprünge und damit die weitesten Sätze des Tages. Hinter Robin Homrighausen (SK Winterberg) belegten Christian Vogel und Hermann Saure (beide SC Willingen) die Plätze drei und vier. Große Freude herrschte beim SCW-Springer Markus Sinemus, der in der Jugend 16/17 gewann. 42,5 und 43,5 m bedeuteten 205,4 Zähler und den obersten Platz auf dem Siegerpodest. Zweiter wurde Christian Schirmeister (SK Oker), der ebenfalls die Uplandschule und das Skiinternat besucht. Auf dem obersten Platz auf dem „Stockerl“ stand auch Lokalmatador Julian Feldmann (SC Willingen) bei den Junioren/Herren auf der K45-Anlage. Der Zweitplatzierte Tim Kirchhoff (SK Winterberg) war zwar insgesamt einen Meter weiter gesprungen als Feldmann (45,5/46), doch die besseren Haltungsnoten reichten dem SCW-Sportler mit 226,1 Punkten zu einem knappen Sieg. Bei den Schülern 12/13 belegten die Willinger Florian Kienz (27,5/27,5), Max Rüther (26/25) und Thomas Rüther (14,5/21) auf der K35-Schanze die Ränge fünf, acht und zehn. Hier war der Sieg dem Winterberger Talent Jan Delori (30,5/31) nicht zu nehmen. Er behauptete sich denkbar knapp mit 0,4 Punkten vor seinem Vereinskameraden Lukas Dollberg. Bei den Schülern 10/11 ging der Siegerpokal an Cedrik Langer (WSV Braunlage), der zweimal 30 m sprang. Nils van Dorn vom SCW wurde mit 30 und 29 hervorragender Zweiter. Mit Johannes Ulbricht (21/19) und Moritz Ulbricht (16/14) landeten weitere Schützlinge von Trainer Jörg Pietschmann auf den Plätzen sechs und elf. Bei den Skispringerinnen setzte sich Lena Selbach (SK Winterberg, 40,5+40) durch. Sie lieferte sich mit der neun Jahre älteren Deborah Schmidt (TuS Neuenrade) ein Kopf-an-Kopf-Springen. Nur ein halber Meter oder 0,2 Punkte trennten die beiden am Ende bei den Schülerinnen 15/Damen. Bei hochsommerlichen Temperaturen sahen die Zuschauer einen fairen Wettkampf unter hervorragenden Bedingungen. Wettkampfleiter Volkmar Hirsch, der neben Fis-Sprungrichterin Angelika Göbel, Volker Leyhe, Christoph Bangert und Dirk Bärenfänger auch die Haltungsnoten vergab, war mit der Veranstaltung zufrieden: „Wir haben etliche weite und schöne Sprünge gesehen, der Orenbergcup ist aus dem Terminkalender der Nachwuchsspringer nicht wegzudenken“, so Hirsch.Als Chef der Weitenmesser zeichnete Dirk Grebe verantwortlich. Die Auswertung der Ergebnisse lag in den bewährten Händen von Oliver Bader. Und am Mikrofon versorgte Schanzensprecher Gunnar Puk die Besucher mit fachkundigen Informationen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare