Skspringen: Schwalefelder im Schwarzwald ein bisschen im Pech

WM-Traum von Stephan Leyhe bleibt unerfüllt

- Neustadt/Willingen. Willingens Skisprungtalent Stephan Leyhe hat beim Continentalcup in Titisee als 19. gepunktet. Die leisen Hoffnungen auf einen Platz bei der Junioren-WM in Hinterzarten erfüllten sich für ihn indessen nicht.

Der Schwalefelder hätte eventuell als fünfter Springer mit zu den Titelkämpfen nach Hinterzarten fahren können, nachdem Trainer Stefan Horngacher vier Junioren mit Pascal Bodmer an der Spitze bereits fest nominiert hatte. Der Continentalcup auf der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt mit nur einem Springen am Samstag und einer Absage am Sonntag jedoch nicht optimal. Stephan zeigte zwei Sprünge von je 130 Meter (245,5 Punkte), er hatte dabei Pech, dass der Finaldurchgang nach aufkommendem Aufwind und einem Supersatz von Richard Freitag auf 148 Meter neu gestartet werden musste. Stephan Leyhes zuvor erzielten 136 Meter kamen damit nicht in die Wertung.

Sein großer Konkurrent im Kampf um das Ticket für die Junioren-WM, Markus Eisenbichler (Siegsdorf), wurde disqualifiziert, weil er ähnlich wie der Österreicher Thomas Morgenstern beim Weltcup in Sapporo den Reißverschluss des Springeranzugs zu früh geöffnet hatte.

Das zweite Springen fiel dem schlechten Wetter mit Schneeregen und Wind zum Opfer. Damit war die zweite Chance für Stephan, sich noch einmal gut in Szene zu setzen, dahin. Nun geht Eisenbichler mit zur Junioren-WM, während Stephan Leyhe beim Continentalcup in Bischofshofen zum Einsatz kommen soll. Der Schwalefelder muss freilich die Teilnahme an einer Junioren-WM keineswegs abschreiben, vom Alter her stehen ihm die Titelkämpfe auch in den kommenden beiden Jahren noch offen.

Max Häfele Dritter

Beim Deutschlandpokal in Schonach schielten die Willinger Trainer Jörg Pietschmann und Heinz Koch mit einem Auge zwar immer nach Titisee-Neustadt, konnten aber auch mit den Resultaten ihrer Schützlinge in der Nordischen Kombination und im Skispringen zufrieden sein. Dabei gab es durch Kombinierer Max Häfele auch einen Podestplatz zu bejubeln.Der wie seine Schwester Anna bei der Bundespolizei in Bad Endorf stationierte Max belegte im Sprint am Sonntag mit 54,2 Sekunden Rückstand Platz drei, sein Willinger Vereinskamerad Torben Hirsch kam mit 2:49 Min. Rückstand auf Platz 12. Im 10-km-Wettbewerb am Samstag war Max Häfele (1:25,0) Siebter, Torben Hirsch (3:09) nach stabilen Leistungen auch auf der Schanze 14. geworden.

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