Deutsche Halbmarathon-Meisterschaft in Freiburg

Zwei heimische Athleten laufen neue Bestzeiten

Freiburg - 471 Männer sind am vergangenen Sonntag in Freiburg um die deutschen Halbmarathontitel gelaufen, darunter auch Waldeck-Frankenberger: Herbert Wilke wurde 15. seiner Klasse, Olaf Wickenhöfer Zwölfter.

Kurzfristig musste die LG Eder auf den erkälteten Sven Schröder verzichten, sodass die Mannschaft (Klasse M35 - 45) geplatzt war. Olaf Wickenhöfer und Marcus Mattner liefen die ersten elf Kilometer zusammen. Danach bekam Mattner Probleme mit Seitenstechen und musste bei Kilometer zwölf abreißen lassen. Für Wickenhöfer lief es gut, sodass er sein Tempo halten konnte und nach 1:17:02 Stunden als Zwölfter der Altersklasse M35 ins Ziel kam. Damit verbesserte er seine persönliche Bestzeit um 61 Sekunden. Marcus Mattner, der sich nach seinem Fußbruch im Oktober 2013 intensiv auf dieses Rennen vorbereitet hatte und sich in sehr guter Form befand, lief aufgrund seiner Probleme weit unter Wert in 1:18:53 Stunden auf den 19. Platz der Klasse M45.

M45-Läufer Ralf Paulus kam in einer Zeit von 1:21:35 Stunden als 27. in Ziel. In sehr guter Form präsentierte sich der inzwischen 54-jährige Herbert Wilke aus Bergheim: Im Trikot der LAG Wesertal steigerte er seine vor fünf Jahren in Schotten gelaufene persönliche Bestzeit um 14 Sekunden auf sehr gute 1:19:34 Stunden, damit landete er auf Platz 15. Pech hatte die LAG in der Teamwertung, war doch mit Thomas Lindner ihr vermeintlich stärkste Läufer kurzfristig ausgefallen. In der Besetzung Herbert Wilke, Jürgen Helm und Martin Schenker belegt der Trio in der Wertung M50/55 in 4:09:47 Stunden knapp hinter der TG Viktoria Augsburg Rang fünf.

Schwierige Bedingungen

Die Platzierungen und Zeiten der vier heimischen Langstreckler können sich sehen lassen, waren doch die Voraussetzungen dafür nicht gerade optimal: Beim Start um 11 Uhr musste schon in der prallen Sonne gelaufen werden. Auf der nicht gerade schnellen Strecke gab es zwar keine Berge, aber viele kleine Anstiege, unzählige scharfe und enge 90-Grad-Kurven und längere Passagen auf Pflastersteinen und Straßenbahnschienen in der verwinkelten Altstadt, die zwar schön anzusehen, aber für Bestzeiten eher ungeeignet war. (WH)

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