Taekwondo: Robert Weimer gewinnt internationales Turnier

Zwei Niederländer besiegt

Auf dem Siegerpodest von zwei Niederländern umrahmt: Robert Weimer aus Korbach.

Gummersbach/Korbach - Robert Weimer hat erstmals ein internationales Taekwondo-Turnier gewonnen. Der zwölfjährige Korbacher setzte sich in Gummersbach gegen einen Dänen und zwei Niederländer durch.

Robert Weimer startete bei den „NRW Masters“ als einziger Korbacher bei den Kadetten (zwölf bis 14 Jahre) in der Gewichtsklasse bis 33 Kilogramm. Für den bereits zweifachen C-Jugend-Hessenmeister war es die erste Teilnahme bei einem Bundesranglistenturnier - sie endete mit einem großen Erfolg.

Nach einem Freilos traf Robert im Viertelfinale auf Armaan Sahebali aus Dänemark. Der Korbach geriet zunächst mit 0:3 in Rückstand, glich in der zweiten Runde aber mit einem spektakulären Kopftreffer aus. Durch weitere sehenswerte Konter ging er mit 10:3 in Führung und brachte ein 10:7 über die Zeit. Im Halbfinale trat Robert noch entschlossener auf, was gegen den starken Niederländer Ahmet Baris auch nötig war. Nach drei ausgeglichenen Runden stand es 4:4. In der Verlängerung erzielte der Korbacher den ersten Punkt, was ihm den Sieg einbrachte.

Im Finale bekam es der TSVler mit einem weiteren Niederländer zu tun. Raushen Hohmarrow aus Den Haag, der seine drei Vorkämpfe klar dominierte, trat sehr selbstbewusst auf. Die ersten Runden des Endkampfes waren von Taktik geprägt, zunächst wollte keiner der Kontrahenten etwas riskieren. Gegen Ende wurde dann vor allem Robert aktiver und verdiente sich damit den knappen 3:2-Finalsieg.

Für den Zwölfjährigen war es der erste große Erfolg in seinem ersten B-Jugend-Jahr, mit dem er auch die deutsche Ehre rettete: Die weiteren drei deutschen Teilnehmer waren bereits in den Vorkämpfen ausgeschieden. „Robert hat ein außergewöhnliches Potenzial. Wenn er weiter fleißig trainiert, ist von ihm noch einiges zu erwarten“, sagt sein Trainer Gerd Lange.

Die Siegerehrung wurde vom deutschen Olympiacoach Carlos Esteves vorgenommen, der in London die Bronzemedaillengewinnerin Helena Fromm betreute.

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