Neue der MT Melsungen: Linksaußen verfolgt ehrgeizige Ziele mit dem Team

Alleskönner Allendorf

Verstärkung der Melsunger auf Linksaußen: Michael Allendorf – hier noch im Dress seines Ex-Klubs Wetzlar. Foto: dpa

Melsungen. 2005 Deutscher Meister mit der A-Jugend der SG Wallau/Massenheim, 2006 Junioren-Europameister und 2007 der Durchbruch in der Handball-Bundesliga – eine Musterkarriere, die Michael Allendorf bereits hinter sich hat. Und die der Linksaußen bei der MT Melsungen, wo er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, fortsetzen möchte.

Besser noch, wie der 23-Jährige selbst sagt, „anknüpfen“ an seine tolle Saison 2006/2007, die ihm (am 26. September 2007 in Wetzlar gegen Rumänien) sein erstes Länderspiel bescherte. Denn im dritten Jahr bei der HSG Wetzlar warf ihn eine hartnäckige Fußverletzung zurück. „Und ich war auf einmal weg vom Fenster“, wie Allendorf seinen ersten Karriereknick empfand. Was den heimischen Erstligisten nicht davon abhielt, um ihn zu werben. So sehr, dass er letztlich nachgab, wofür aber die guten Perspektiven an der Fulda entscheidend waren: „Ich denke, hier ist noch einiges möglich.“ In dieser Saison ein „einstelliger Tabellenplatz“ und langfristig sogar „die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb“. Ehrgeizige Ziele mit der Mannschaft, die im Einklang mit seinen persönlichen stehen. „Ich will mich hier unbedingt weiter entwickeln“, sagt Allendorf, der bereits alle Anlagen für einen kompletten Linksaußen à la Weltmeister Torsten Jansen hat.

Einer mit Tordrang, vielen Wurfvarianten und der nötigen Nervenstärke beim Siebenmeter. Einer aber auch, der wie sein großes Vorbild flexibel in der Abwehr einsetzbar ist. Auf der Halbposition etwa oder auch als Spitze einer 5:1-Deckung, die seinen Qualitäten als Tempogegenstoß-Spezialist entgegenkommt. So wurde auch Bundestrainer Heiner Brand auf Allendorf aufmerksam. Und Melsungen, in deren Diensten Allendorf sobald wie möglich sein drittes Länderspiel bestreiten möchte.

Von Ralf Ohm

Quelle: HNA

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