Bei Aufsteiger Pirmasens kassiert der KSV drei Tore in der ersten halben Stunde

0:3 – Baunatal ohne Chance

Vergab die beste Gelegenheit für den KSV Baunatal: Andreas Pollasch (in Rot), im Duell mit Sergej Schmik vom KSV Hessen. Das Foto entstand im Derby am vergangenen Dienstag. Foto: Schachtschneider

Pirmasens. Das war bitter: Der KSV Baunatal ist mit einer 0:3 (0:3)-Schlappe von seiner Auswärtspartie beim FK Pirmasens zurückgekehrt. Die Mannschaft vom Trainergespann Tobias Nebe/Tobias Klöppner wurde beim Aufsteiger im Sportpark Husterhöhe mit aggressivem Pressing und zwei Blitztoren in den ersten zehn Minuten von den Hausherren überrascht.

Mit dem dritten Treffer nach einer halben Stunde war die Partie in der Fußball-Regionalliga Südwest bereits zugunsten von Pirmasens entschieden. Bezeichnend für den schwachen Auftritt des KSV war die beste Chance durch Andreas Pollasch (50.), der aus fünf Metern freistehend den Pfosten traf.

Auffälligster Akteur auf dem Platz war der Pirmasenser Stürmer Patrick Freyer. Der 25-Jährige traf zweimal ins Schwarze (4. und 30.) und wirbelte die Baunataler Abwehr – vor allem in der ersten Halbzeit – gehörig durcheinander.

Seinem ersten Tor ging ein feines Zuspiel von Robin Mertinitz voraus. Bei seinem zweiten Treffer leitete Rechtsverteidiger Simon Maurer einen Konter ein, den Freyer eiskalt an Baunatals herausstürmendem Torwart Niklas Hartmann vorbei zum 3:0 abschloss. Offenbar war auch Schiedsrichter Patrik Meisberger aus Schmelz von der Leistung des Stürmers angetan. Wieso hätte er sonst nach dem Schlusspfiff das Trikot mit ihm getauscht?

Zwischendurch markierte Karsten Schug (8.) das 2:0. Die Vorarbeit kam von Sebastian Reinert, der an der Mittellinie gleich drei Baunataler austanzte und im richtigen Moment das Leder durchlegte. Baunatal hatte den unerwarteten Pirmasenser Angriffen nichts entgegenzusetzen. Mehr als ein Freistoß von Mario Wolf (24.), den der Pirmasenser Torwart Frank Steigelmann abprallen ließ, war für die Gäste nicht drin.

Nach der starken ersten Halbzeit der Hausherren hatte Baunatal im zweiten Durchgang zwar optisch mehr vom Spiel. Das KSV stellte seine Mannschaft mit der Hereinnahme von Tristan Watson auf Angriff um. Was im Vergleich zu Pirmasens allerdings fehlte, waren der letzte Pass in den Strafraum und bei den wenigen Tormöglichkeiten die Konzentration.

Nebe wollte die Leistung seiner Truppe nicht kommentieren. Zur Pressekonferenz ließ sich der Übungsleiter entschuldigen.

Von Erik Stegner

Quelle: HNA

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