KSV Baunatal verliert beim Regionalligateam des SC Freiburg

Freiburg. Der KSV Baunatal hat beim Regionalligateam des SC Freiburg mit 1:2 (0:2) verloren. Manuell Pforr konnte erst in der 88. Minute das Anschlusstor markieren. Die Teamleistung beim Aufsteiger lässt für die kommenden Aufgaben hoffen.

Das 0:6-Debakel gegen den FC Homburg hat Aufsteiger KSV Baunatal gut verarbeitet. Mit einer ordentlichen Gesamtleistung in der Freiburger Fußballschule kassierten die Gäste dennoch die fünfte Saisonniederlage. Besonders die beiden Tore in der ersten Halbzeit, vorbereitet über die rechte Seite in den Rücken der Baunataler Abwehr, brachten die Gästebemühungen ins Hintertreffen. Baunatal selbst hatte ebenfalls in beiden Halbzeiten die eine oder andere Möglichkeit. Ein Treffer gelang nicht. Freiburgs Defensive stand stabiler als die der Baunataler. Tobias Klöppner hielt mit guten Reaktionen seine Mannschaft trotz des Zwei-Tore-Rückstandes im Spiel. Als der klare Sieg für Freiburg sich andeutete kam Baunatal nochmals auf. In der 88. Minute konnte Baunatal dann doch noch jubeln. Nach einer Ecke von Käthner wehrte Freiburgs Jullien unglücklich mit dem Kopf ab. Pforr reagierte schnell und köpfte den Ball zum 2:1-Anschlusstreffer über die Linie. Der vierte Saisonsieg für Freiburg war dennoch schon unter Dach und Fach. Aufgrund der ersten Halbzeit hatte sich die Heimelf diesen erarbeitet. Aufsteiger Baunatal agierte insgesamt zu harmlos, um Freiburgs Erfolg in Gefahr zu bringen. Freiburg steht mit 14 Punkten damit weiter in den oberen Gefilden während Baunatal sich im Tabellenkeller zu etablieren scheint.

Trainer Tobias Nebe: „Mit unserer Teamleistung bin ich trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Nach dem vergangenen 0:6-Debakel gegen Homburg wollten wir tief stehen und lange die Null halten. Das hielt dann aber nur sechs Minuten. Nach dem 0:1-Rückschlag sind wir nicht zusammengebrochen sondern haben unsere Ordnung behalten. Möglichkeiten zum Ausgleich hatten wir aber die Entschlossenheit vor dem Tor fehlte. Das zweite Tor war dann mit dem ersten identisch. Dennoch haben wir nicht aufgegeben und haben an uns geglaubt. Trotz der Niederlage können wir auf die Leistung aufbauen.“

Von Sebastian Ehret

Quelle: HNA

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