Unrühmliches Ende einer Partie

KSV Hessen-Kassel: Keeper Rauhut nach Spiel ins Gesicht geboxt

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Nach einem Faustschlag am Boden: Torhüter Kevin Rauhut. Hinten rechts Philip Roller, der für die Aktion Rot sah.

Kassel. Als der Schlusspfiff im Auestadion ertönt war, da ging es noch einmal rund. Die Partie bekam ein Nachspiel. Und das war alles andere als rühmlich für die Mannschaft, die eigentlich frohlockend als Sieger vom Platz hätte gehen können. Stattdessen wurde geschimpft, geschubst und geschlagen.

„Natürlich sind da derbe Worte gefallen. Aber als Sieger gehe ich doch vom Platz und freue mich, statt zuzuschlagen“, sagt Kevin Rauhut später.

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Der KSV-Torhüter stand im Mittelpunkt der Wildwestszenen. Er selbst schubste ein wenig – und bekam dann von Philip Roller in Boxermanier einen Schlag ins Gesicht. Rauhuts geschwollene Lippe bewies das später ebenso wie die TV-Bilder. Die Rote Karte gegen Roller war die logische Folge, mit der sich die Gäste allerdings nicht abfinden wollten. Immer wieder wurde vor allem Rauhut bedrängt. „Dabei bin ich extra zur Seite, um mich rauszuhalten“, sagte der Torhüter, der schließlich sogar von Gäste-Trainer Adis Herceg  massiv angegangen wurde. Später stellte Herceg während der Pressekonferenz nur fest, dass die Szenen nach Spielende unnötig gewesen seien.

Und dann gab es auch noch den Auftritt eines Mannes, der sich nach Auskunft der Kasseler Ordnungskräfte als Fanbeauftragter ausgab und im Kabinentrakt unterwegs war. Er wollte dem Schiedsrichter zu seiner Leistung gratulieren, wurde dann aber höflich hinauskomplimentiert.

KSV Hessen Kassel gegen SVN Zweibrücken

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Quelle: HNA

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