Goldhelm der Huskies trifft in der Overtime

Pimm sichert Huskies den Sieg: 4:3 nach Verlängerung gegen Lausitzer Füchse

Kassel. Ein Drittel richtig gepennt, 0:2 und später 2:3 hinten gelegen – am Ende aber rechtzeitig aufgewacht für die schöne Bescherung vor den Weihnachtstagen.

Die Huskies haben in einem umkämpften Spiel die Lausitzer Füchse in der Verlängerung 4:3 (0:2, 1:0, 2:1 - 1:0) niedergerungen. Torjäger Braden Pimm sicherte Kassels Eishockeyspielern den zwölften Heimsieg in Folge.

Die Huskies waren komplett. Alle wieder dabei. Toni Ritter. Thomas Merl. Patrick Klöpper. Abgesehen vom dauerverletzten Kapitän Manuel Klinge galt also bei den Gastgebern: mehr geht nicht! Allerdings ging dann erst einmal herzlich wenig. Es war richtig schlecht, was die Huskies im ersten Drittel boten. Viel Krampf, noch mehr technische Fehler, wenig Tempo, keine Linie. Nach nur sieben Minuten führten die Gäste 2:0. Bei den Treffern von Philipp Kuschel (3.) und Roope Ranta (7.) verteidigten die Huskies behäbig. Jeff Hayes traf später noch den Pfosten (17.). Die Gastgeber hatten offensiv bis dahin wenig zu bieten.

Zum Glück änderte sich das im zweiten Drittel. Nun drängten die Kasseler, drückten aufs Tempo, schnürten Weißwasser im eigenen Drittel ein. Torhüter Maximilian Franzreb stand dauerhaft im Brennpunkt. 21 Torschüsse verzeichneten die Huskies. James Wisniewski traf den Pfosten (33.), Chancen gab es im Minutentakt. Ins Netz aber traf nur einer: Michi Christ fälschte in der 22. Minute einen Schuss von Marco Müller entscheidend ab. Und wenn es dumm gelaufen wäre, dann hätte am Endes des Drittels sogar ein 1:3 gestanden. Bei ihren seltenen Kontern waren die Füchse nämlich gefährlich. Zweimal parierte Mirko Pantkowski, einmal wäre auch der Torhüter machtlos gewesen: Andre Mücke traf die Latte (38.).

Huskies schlagen Weißwasser nach Verlängerung

An der Richtung, die das Spiel nahm, änderte das aber nichts. Die Huskies stürmten, die Huskies schossen. Und als die Huskies zu Beginn des Schlussdrittels Überzahl bekamen, da erzwangen sie regelrecht den Ausgleich. Nach einer Flut an Chancen war es Goldhelm Pimm, der das 2:2 erzielte (43.). McGrath hatte kurz darauf die Führung auf dem Schläger, einmal mehr war Franzreb Endstation. Und kurze Zeit später, da lagen die Huskies aus dem Nichts wieder hinten. Bei einem Konter stand Roberto Geiseler viel zu frei, schoss Pantowski durch die Schoner. 2:3 – ein Schock? Nur kurz. Die Gastgeber glichen erneut aus, weil Jens Meilleur schnell schaltete. Nach einem Schuss von Wisniewski prallte der Puck von der Bande zurück, Meilleur drückte ihn über die Linie. 3:3, auch wenn die Schiedsrichter erst noch Video guckten. Und in der Schlussphase, da scheiterte auch Koziol an der Latte, verpasste so die Führung. Was blieb also? Die Verlängerung, in der beide Mannschaften zigfach den Siegtreffer auf dem Schläger hatten. Am Ende war es einmal mehr Pimm, der die Huskies-Fans jublen ließ.

Schiedsrichter: Apel/Gavrilas 

Zuschauer: 3054 

Tore: 0:1 (2:09) Kuschel (Götz, Boiarchinov), 0:2 (6:38) Ranta (Hayes, Jahnke), 1:2 (21:36) Christ (Müller, Lambacher), 2:2 (42:44) Pimm (Wisniewski - 5:4), 2:3 (49:41) Geiseler (Jahnke), 3:3 (51:42) Meilleur (Wisniewski, McGrath), 4:3 (64:43) Pimm (McGrath, Wisniewski

Strafminuten: Kassel 2 - Weißwasser 10 + 10 Mücke.

Der Ticker zum Nachlesen

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Quelle: HNA

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