Halbfinale im Kreispokal

Derby um Finaleinzug: Baunatal gegen Vellmar

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Gut gelaunt: Baunatals Trainer Tobias Nebe (links) und OSC-Coach Mario Deppe.

Kassel. Im Halbfinale des Fußball-Kreispokals kommt es am Mittwoch zu einem Duell zweier Hessenligisten. Der KSV Baunatal und der OSC Velmar spielen ab 18.30 Uhr um den Finaleinzug.

Wer folgt dem SV Türkgücü ins Finale des Kreispokals? Die Frage wird am Mittwochabend beantwortet. Dann treffen die beiden Hessenligisten KSV Baunatal und OSC Vellmar aufeinander und spielen um den Einzug ins Endspiel. Anstoß im Parkstadion ist um 18.30 Uhr. Während der Saison hat dieses Derby bereits zweimal stattgefunden, dank des kuriosen Spielplans Ende Juli und Mitte August. Die Baunataler gingen jeweils als souveräne Sieger vom Platz. Und nun?

KSV Baunatal

Nicht nur wegen der angesprochenen Siege geht die Mannschaft von Tobias Nebe als Favorit in dieses Pokal-Halbfinale. „Auch vom Tabellenplatz her spricht mehr für uns. Aber Vellmar spielt eine sehr gute Rückrunde. Ich rechne mit einem offenen Spiel“, sagt Baunatals Stürmer Nico Schrader. Er und seine Kollegen freuen sich auf die Begegnung. Derbys seien immer etwas Schönes, sagt Schrader: „Und außerdem spiele ich lieber, als zu trainieren.“ Auf die leichte Schulter nehmen die Baunataler die Partie jedenfalls nicht. Schrader: „Wir wollen den Pokal gewinnen.“

OSC Vellmar

Beim Blick auf die Tabelle wird klar: Der OSC hat andere Sorgen als den Pokal. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Liga. „Wir haben mit viel Aufwand einen Nichtabstiegsplatz erreicht. Den wollen wir an den letzten drei Spieltagen verteidigen. Dafür werden aller Voraussicht nach sechs Punkte nötig sein“, sagt Vellmars Trainer Mario Deppe.

Abschenken will er am Mittwoch in Baunatal trotzdem nichts. Denn er weiß, dass ein guter Auftritt im Pokal einen Schub geben kann. Der 7:0-Kantersieg im Viertelfinale gegen Bosporus habe seiner Mannschaft damals gutgetan, erinnert sich der OSC-Trainer. Natürlich sei Baunatal ein anderes Kaliber, „und naürlich werden wir versuchen, ins Finale zu kommen.“

Gleichwohl will Deppe angeschlagene Spieler schonen. Zu ihnen gehört Robin Wissemann – „der musste sich schon am Wochenende durchquälen“, sagt Deppe. Außerdem wird es bei Enes Glogic nur für eine Halbzeit reichen. Und Kapitän Christian Wollenhaupt ist nach Sehnenproblemen erst wieder ins Training eingestiegen. Kurzum: Mit Blick auf den Abstiegskampf will Deppe im Pokal kein Risiko eingehen.

Quelle: HNA

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