Das Warmlaufen für die Playoffs beginnt

Drei Huskies-Spiele in fünf Tagen: Auf geht’s in den Endspurt

Volle Konzentration: Ersatzkapitän Thomas Merl (rechts, im Duell mit dem Kaufbeurer Branden Gracel) führt die Mannschaft auch heute in Heilbronn wieder an. Foto: Schachtschneider
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Volle Konzentration: Ersatzkapitän Thomas Merl (rechts, im Duell mit dem Kaufbeurer Branden Gracel) führt die Mannschaft auch heute in Heilbronn wieder an.

Kassel. Noch spricht Rico Rossi nicht über die Playoffs, sondern nur vom „Playoff-Modus.“ Das Programm seiner Mannschaft in den kommenden Tagen passt dazu.

Es geht sprichwörtlich Schlag auf Schlag vor den Playoffs in der DEL2: Fünf Spieltage noch sind zu absolvieren bis zum Ende der Hauptrunde. Drei der Partien stehen in den kommenden fünf Tagen auf dem Programm:

Am Freitag geht es nach Heilbronn (20 Uhr), am Sonntag gastieren die Ravensburg Towerstars in der Eissporthalle (17 Uhr), am Dienstag schon kommt der aktuelle Verfolger Dresden (19.30 Uhr). Das dritte Heimspiel in Folge und das letzte der Hauptrunde schließt sich am Freitag an (19.30 Uhr), Gegner ist Schlusslicht Crimmitschau.

Die Huskies haben sich angepasst an diesen Modus: „Wir trainieren täglich 45 Minuten“, erklärt Rossi. Nur am Donnerstag habe die Einheit ein wenig länger gedauert, weil die Special Teams auf dem Programm standen. Gemeinsame Krafteinheiten in der Crossfit-Schmiede sind vom Plan gestrichen. „Die Spieler absolvieren das in Eigenregie, ebenso wie die Regeneration“, sagt der Coach. Für ihn und Co-Trainer Hugo Boisvert allerdings bedeutet der spielintensive Endspurt Zusatzschichten.

Denn während das Duo in den Playoffs die Spieler nur auf einen Gegner einstellen muss, steht nun die Vorbereitung auf mehrere Kontrahenten in kurzer Zeit an. Da verbringen beide auch schon mal mehr als zwölf Stunden in der Eissporthalle. „Es ist intensiv, aber wir schauen uns alles genau an“, erklärt Rossi. Akribie, die sich heute Abend erneut auszahlen soll.

Hintergrund: Thomas Merl ist der jüngste Kapitän

Weil der etatmäßige Kapitän Manuel Klinge weiter erkrankt ausfällt, führt heute wieder Thomas Merl die Huskies als Spielführer aufs Eis. Noch keinen Monat liegt der 25. Geburtstag des gebürtigen Tölzers zurück. Er ist damit der jüngste Kapitän in der Geschichte der Huskies. An Anerkennung mangelt es ihm trotzdem nicht. „Er ist sehr beliebt und ein ruhigerer Zeitgenosse als beispielsweise Michi Christ. Sein Wort hat Gewicht“, lobt Rossi Merl.

Eine Übersicht über alle Huskies-Kapitäne finden Sie im Husky-Wiki.

Quelle: HNA

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