Ab Sommer Gummersbacher Torwarttrainer

Ex-Melsunger Kapitän Mario Kelentric hat wieder einen Job in Deutschland

Keine Angst vor harten Bällen: Mario Kelentric pariert hier einen Siebenmeter von Lübbeckes Tomasz Tluczynski.
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Ein Foto aus seiner Zeit als MT-Torwart: Mario Kelentric.

Über diese Nachricht werden sich auch viele Handball-Fans in dieser Region freuen. Mario Kelentric, von 2007 bis 2012 Torhüter beim Bundesligisten MT Melsungen, tritt im Juli wieder einen Job in Deutschland an.

Kassel - Über diese Nachricht werden sich auch viele Handball-Fans in dieser Region freuen. Mario Kelentric, von 2007 bis 2012 Torhüter beim Bundesligisten MT Melsungen, tritt im Juli wieder einen Job in Deutschland an. Der 48 Jahre alte Kroate wird Torwarttrainer beim VfL Gummersbach – zu seinen Aufgaben wird dann auch die Betreuung des VfL-Torwartnachwuchses gehören.

„Deutschland ist mein Lieblingsland neben Kroatien“, sagt der frühere MT-Kapitän Kelentric. Zuletzt war er als Torwarttrainer in Bosnien tätig – sowohl für die Nationalmannschaft als auch für den Klub Sloga Doboj. Zuvor arbeitete „Super-Mario“ in gleicher Funktion für Kroatiens Auswahlteam und für den Spitzenverein PPD Zagreb. Bis vor geraumer Zeit führte Kelentric in Zagreb sogar noch ein Café. Davon hat er sich aber mittlerweile getrennt.

Den Kontakt zu Gummersbach stellte Gudjon Valur Sigurdsson her. Mit dem Isländer spielte Kelentric vor 17 Jahren bei Tusem Essen. „Wir haben immer Kontakt gehalten“, sagt der Kroate. Sigurdsson lobt Kelentric: „Mario ist ein sehr erfahrener Torwarttrainer. Er war selbst erfolgreicher Handballer und hat auch in seinen Stationen als Torwarttrainer bewiesen, dass er einen richtig guten Job macht.“

Als Spieler wurde der 86-malige Nationaltorwart Kelentric mit Kroatien Weltmeister (2003). Mit Essen sicherte er sich 2005 den EHF-Pokal.

In Gummersbach löst Kelentric, der einen Zwei-Jahres-Vertrag beim VfL unterzeichnet hat, im Sommer einen Landsmann ab: Marko Markis wird die Oberbergischen nach der laufenden Spielzeit verlassen. (Björn Mahr)

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