Zweitligisten und Verband vor Gericht

Eishockey: Endet Streit am 4. Juli?

Kassel. Am Donnerstag kommender Woche (4. Juli) blicken viele Eishockey-Fans gespannt nach München: Nach Auskunft des Landgerichts wird dann ab 11.15 Uhr der Antrag der Zweitligisten auf eine Einstweilige Verfügung gegen den Deutschen Eishockey-Bund verhandelt.

Die Klubs wollen in einer selbst organisierten Liga spielen, das aber will der Verband nicht. Ob an diesem Tag auch eine Entscheidung gefällt wird, ist noch unklar.

Lesen Sie auch

Eishockey-Zweitligisten ziehen vor Gericht

Sollten die Zweitligisten Recht bekommen, könnten sie in der Saison 2013/14 noch einmal als Eishockeyspielbetriebsgesellschaft ESBG spielen. Der DEB hingegen hatte ja angekündigt, den Zweitliga-Betrieb für die nächste Spielzeit aussetzen zu wollen, weil sich nur Riessersee und Kaufbeuren für eine Zweite Liga unter dem Dach des DEB beworben hatten. Beide Klubs sollen demnach in der Oberliga Süd antreten. Was aus den anderen Teams wird, hatte der DEB offengelassen.

Die Huskies setzen darauf, dass es erneut eine eigenständige Zweite Liga geben wird. „Ich hoffe, dass die ESGB wieder spielen kann und wir als Nachrücker für die Hannover Scorpions dabei sind. Denn der Platz wäre ja frei“, sagt Huskies-Trainer Uli Egen. Ursprünglich sollten die Scorpions mit Schwennigen die Lizenzen tauschen. Daraus wurde nichts. Hannover spielt nun ebenso wie die insolventen Hannover Indians in der Oberliga Nord, Schwennigen in der DEL.

Reiss nach Hannover

Zu den Indians zurück kehrt Verteidiger Danny Reiss, der zuletzt anderthalb Jahre in Kassel gespielt hatte, jedoch keine Rolle mehr in Egens Planungen spielte. Der 30-Jährige hat einen Einjahres-Vertrag unterzeichnet. (mis)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare