„Wieder im Wohnzimmer“: Erstes Huskies-Training der neuen Saison in Kassel

Kassel. Es heißt endlich wieder Eiszeit für die Kassel Huskies in der heimischen Eissporthalle: Am Mittwoch ist der Startschuss für das Training auf eigenem Eis gefallen, nachdem der Eishockey-Zweitligist zu Beginn der Vorbereitung wegen notwendiger Sanierungsmaßnahmen in der Halle zunächst nach Mannheim ausgewichen war.

Am Vormittag stand die erste Einheit auf dem Programm, am späten Nachmittag folgt die zweite.

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Einer der ersten, der um kurz nach 17 Uhr die frischbereitete Eisfläche betritt, ist Kai Kristian. Der Torhüter, der im April mit dem Oberliga-Team den Aufstieg feierte, ist entspannt. „Wir sind wieder zu Hause. Es ist klasse, wieder in unserem Wohnzimmer zu sein“, sagt er und grinst. Ähnlich sieht das Sven Valenti. „Es ist schön, wieder hier zu sein“, betont auch der Verteidiger, bevor er aufs Eis läuft. Dann ertönt ein Pfiff.

Cheftrainer Rico Rossi versammelt die Spieler nach ein paar Runden Warmskaten an der Taktiktafel. Er erklärt die nächste Übung, dann beginnt das Training. Es geht um Laufwege, Pässe, Tempo. Die Frage, ob er sich schon heimisch fühlt an seiner neuen Wirkungsstätte, beantwortet er lachend. „Bis ich mich richtig heimisch fühle, wird es noch ein bisschen dauern, denn wir sind ja gerade erst hier. Aber ich fühle mich schon sehr wohl“, sagt er.

Weitere Fans nehmen auf den Zuschauerrängen Platz, wollen einen ersten Blick auf die neuen Huskies werfen. Vor den Plexiglasscheiben, die die Eisfläche begrenzen, stehen viele Talente der Eishockey-Jugend Kassel.

Das erste Huskies-Training der neuen Saison auf Kasseler Eis

Sie beobachten beispielsweise Carter Proft, einen der jungen Neuzugänge im Team der Huskies. Der 19-Jährige feiert an diesem Tag seine Premiere in der Eissporthalle. „Es ist toll, die Arena von innen zu sehen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es sein wird, hier zu spielen, wenn die Fans da sind. Es ist großartig.“

Dann ertönt der nächste Pfiff. Und die nächste Übung wartet. (mis)

Video: Kimm zur Eishalle

Quelle: HNA

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