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3:2 – Kassel Huskies gewinnen erstes Testspiel in Regensburg

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Von: Pascal Spindler

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Traf zum zwischenzeitlichen 2:0: Huskies-Angreifer Jake Weidner.
Traf zum zwischenzeitlichen 2:0: Huskies-Angreifer Jake Weidner. © Andreas Fischer

Die Kassel Huskies haben ihr Testspiel bei den Eisbären Regensburg 3:2 gewonnen. Vor allem im ersten Drittel zeigte das Team richtig gutes Eishockey.

Regensburg – Gelungener Testspiel-Auftakt für die Kassel Huskies. Beim DEL-2-Aufsteiger und neuen Ligarivalen Eisbären Regensburg siegte der nordhessische Eishockey-Zweitligist gestern Abend 3:2 (3:1, 0:0, 0:1), präsentierte sich dabei bereits in ordentlicher Frühform.

Viele Erkenntnisse konnte Kassels Neu-Coach Bo Subr aus dem ersten Test-Auftritt allerdings noch nicht ziehen. Was aber auffiel: Die Huskies hatten direkt einen guten Zug zum Tor, vor allem die zweite Offensivreihe um Joel Lowry, James Arniel und Tristan Keck harmonierte gut. Keck war es dann auch, der die Huskies in Führung brachte. Gerade einmal 71 Sekunden waren gespielt, da überlief der erst kürzlich mit der deutschen Staatsbürgerschaft ausgestattete Angreifer die gegnerische Verteidigung und spielte die Scheibe durch die Beine von Regensburg-Goalie Patrick Berger ins Tor (2.). Und die Huskies machten direkt weiter. Jake Weidner erhöhte mit der nächsten guten Abschlussmöglichkeit schnell auf 2:0 (3.) – ein Auftakt nach Maß.

Kassel bestimmte das Spiel, hatte mit dem Gegner kaum Probleme. Einen Gegentreffer setzte es dann aber trotzdem. In doppelter Huskies-Unterzahl schoss Jakob Weber die Scheibe verdeckt an Jerry Kuhn vorbei (11.). Machte nichts, weil danach wieder fünf Kasseler auf dem Eis standen und diese sofort eine Antwort gaben. Fabian Ribnitzky stellte mit seinem Treffer den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (13.).

Im Mitteldrittel zeigten sich die Regensburger ein wenig verbessert, standen defensiv stabiler und hatten die eine oder andere Abschlussmöglichkeit. Auch, weil die Huskies zwar weiter bestimmend waren, aber längst nicht mehr so viel Tempo wie im ersten Drittel machten. Das Aufregendste in diesem Spielabschnitt: Ein Faustkampf zwischen Stephan Tramm und Andrew Schembri, nach dem beide Spieler nur noch zuschauen durften.

Im Schlussdrittel entwickelte sich dann sportlich ein offener Schlagabtausch. André Bühler traf nach 43 Minuten aus dem Nichts zum Anschluss, plötzlich führten die Huskies nur noch 3:2 – und Regensburg wollte mehr, machte etwas mehr Druck. Offensiv fanden die Kasseler in dieser Phase kaum noch statt. Darren Mieszkowski hatte die beste Gelegenheit noch einmal zu erhöhen (53.), vergab jedoch. Schließlich blieb’s beim 3:2 – erster Huskies-Testsieg geglückt.

(Von Pascal Spindler)

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