mit überragender Klinge-Reihe stimmt zuversichtlich

Souveräner Auftritt der Huskies gegen Herne: „Findungsphase ist durch“

Das zweite Tor: Branislav Pohanka (25) hat Hernes Verteidiger Fabian Sondern (rechts) abgeschüttelt und überwindet Schlussmann Benjamin Voigt aus spitzem Winkel zum 2:0. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Kai Kristian als verlässlicher Torwart, der gelernte Stürmer Michi Christ als starker Verteidiger und ein Angriffstrio, das fünf der sechs Treffer erzielte: Beim 6:3 der Huskies gegen Herne überzeugten die Kasseler Puckjäger als starkes Kollektiv und hatten doch fünf herausragende Kräfte.

Allen voran die Doppeltorschützen Manuel Klinge und Branislav Pohanka mit Tobi Schwab (1) als starkem dritten Mann, die insgesamt 13 Scorerpunkte verbuchten. „Ein überragender Auftritt“, lobte Trainer Jürgen Rumrich die Paradereihe und freute sich über eine neue Stärke seiner Huskies: „Trotz der vielen personellen Veränderungen in den vergangenen Wochen sind wir jetzt schwerer auszurechnen für die Gegner und haben fast immer eine Reihe beisammen, die die Spiele zu unseren Gunsten entscheidet“, bilanzierte Rumrich.

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„Heute hatten wir das Glück, dass uns fast alles gelungen ist. Es hat auf Anhieb wieder gepasst in dieser Formation und lief reibungslos“, beschrieb Manu Klinge den Galaauftritt und die perfekte Harmonie. Mit Brano auf engstem Raum, mit Tobi als Christ-Ersatz im steten, die Herner verwirrenden Wechselspiel auf den Flügel rechts und links. „Entscheidend aber ist“, so Klinge, „dass in den letzten Spielen alle Sturmreihen viel Druck und Tempo reingebracht haben. Wenn dann alle das gleiche System spielen in jedem Spiel, in jeder Reihe, dann ist es für jeden Einzelnen leicht, sich sofort mit anderen Partnern zurechtzufinden.“

Damit hat Klinge die wohl gravierendsten Änderungen im Auftreten der Huskies beschrieben, die dem neuen Trainer zuzuschreiben sind. „Jürgen will es gradliniger und einfacher und schneller nach vorn. Und seit dem Duisburg-Spiel können wir das jetzt auch umsetzen“, sagt Routinier Sven Valenti. Hinzu kommt, wie Alexander Engel hinzufügt: „Wir sind jetzt auch taktisch deutlich diszi-plinierter.“

Entsprechend positiv fällt zum Jahresende auch die Zwischenbilanz von Trainer Rumrich aus. „Die Findungsphase ist durch - zumindest aus meiner Sicht. Für die Spieler kann es noch ein wenig dauern, bis alle Rädchen perfekt ineinander greifen, aber ich habe gesehen, was ich sehen musste.“

Zu den vielen positiven Eindrücken des neuen Coaches von seinem Team, das so prima mitziehe und schon deutliche Fortschritte gemacht habe, gehörten vor allem die neue Struktur im Spiel und die Disziplin.

„Gegen Herne war es nun wirklich turbulent. Aber trotz des Durcheinanders mit Verletzungen von Engel und Wycisk, später dann mit Engels Schlittschuh-Malheur, haben wir nie die Übersicht verloren, sondern immer die Ruhe bewahrt und das Spiel kontrolliert. Das stimmt doch zuversichtlich fürs neue Jahr.“

Von Gerald Schaumburg

Die Partie gegen Herne im Video

Quelle: HNA

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