Eishockey

Huskies warten beim Medientag auf Trikots und stehen dann im Fokus

Seitenwechsel: Derek Dinger schnappte sich die Kamera von Hajo Thienemann und nahm Kollege Lois Spitzner ins Visier.
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Seitenwechsel: Derek Dinger schnappt sich die Kamera von Fotograf Hajo Thienemann und nimmt Kollege Lois Spitzner ins Visier.

Der nächste Schritt auf dem Weg in die DEL2-Saison: Beim Medientag präsentierten sich die Kassel Huskies - und hatten einige Neuigkeiten parat.

Kassel – Zwei grüne Gießkannen waren gefragt, als die Huskies endlich aufs Eis kamen. Mit einer Stunde Verspätung, weil die neuen dunkelblauen Heimtrikots nicht rechtzeitig angeliefert wurden, hatten sich die Kasseler Eishockeyspieler zum Auftakt des Medientags zum offiziellen Mannschaftsfoto formiert, als Eismeister Waldemar Beck vor ihnen mit ein paar Wasserspritzern für blitzblankes Glitzerparkett sorgte.

Sportdirektor Manuel Klinge, im schwarzen Anzug, hatte nicht weniger als 36 Personen nach festem Plan sortiert. Die Spieler, das Trainerquartett, die Betreuer und der medizinische Tross zeigten ihr optimistischstes Lächeln für die nächste DEL2-Saison. Die Zuversicht, dass die am 6. November tatsächlich beginnen wird, eint sie alle.

„Natürlich, als Mensch beschäftigt mich die aktuelle Entwicklung der Coronapandemie. Aber für unseren Sport bin ich weiterhin zuversichtlich“, sagt Klinge später und hofft, „dass die Politiker auf die Virologen höhen“. Die nämlich hätten ausgemacht, „dass mit Hygienekonzepten gut organisierte Sportveranstaltung nicht die Probleme bereiten als Infektionsherde“. Apropos: „Auf die Freigabe unseres Konzepts durch die Stadt Kassel warten wir weiterhin.“

Als Klinge das sagt, haben die Huskies und einige Fotografen das Teamfoto schon hinter sich. Marco Müller und Derek Dinger sind dabei, Gastspieler Moritz Müller nicht. Auf dem Bild ist Stephan Tramm zu sehen ohne Brille, die für den Verteidiger kein modisches Accessoire ist – und hat damit eine Wette verloren gegen Moritz Müller. Manuel Klinge hatte Tramm in letzter Sekunde einen Strich durch die Rechnung gemacht und ihn fürs Bild ohne Brille eingefordert.

Insgesamt sechs Stationen gab’s für die Sportler. Dem Gruppenfoto folgten Einzelaufnahmen bei Malte Diekmann und Linda Maier für die Huskies-Medienarbeit, Solositzungen für die Liga, Szenen auf dem Eis, Videosequenzen und Gespräche mit den Journalisten.

Dabei gab’s die persönlichen Bestätigungen von Ryan Olsen und Kristian Blumenschein, dass sie auf deutsche Pässe warten. „Die Eltern meiner Mutter heißen Schmidt“, sagt Olsen. Und: „Meine Großmutter hat ihre deutsche Staatsbürgerschaft nie abgegeben.“

Blumenschein wird wie Michael Burns noch bis zum Ende der Vorbereitungsphase getestet, mit Derek Dinger und Marco Müller seien die Huskies in guten Gesprächen, sagte Sportdirektor Klinge. Wobei nach HNA-Informationen diese bei Müller bereits in einen Vertragsabschluss gemündet sind. Maxi Adam indes, der Wolfsburger, hat inzwischen so viele DEL-Spiele absolviert, dass er als Förderlizenzler kein Thema mehr sei.

Von Michaela Streuff, Björn Friedrichs und Gerald Schaumburg

Kein Test am Sonntag

Eigentlich hätten die Huskies am Sonntag gern ein Testspiel absolviert. Doch coronabedingt zerschlugen sich die Planungen. „Nun haben die Jungs nach einer harten Woche am Sonntag frei“, erklärt Trainer Tim Kehler.

Fest steht jedenfalls, dass die Huskies am nächsten Freitag in Bad Nauheim antreten, und sonntags (25. Oktober/18.30 Uhr) die Löwen Frankfurt in Kassel gastieren. Beide Partien finden ohne Zuschauer statt. Womöglich könnte am Mittwoch noch ein weiteres Testspiel hinzukommen, dann aber auswärts. (mis)

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