Stadt Kassel genehmigt Hygienekonzept

Handball-Bundesligist MT Melsungen darf vor 2100 Zuschauern spielen

Melsungens Lasse Mikkelsen (rechts, hier gegen Lemgos Andreas Cederholm) darf mit der MT bald wieder vor Publikum spielen.
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Zuschauer erlaubt: Melsungens Lasse Mikkelsen (rechts, hier gegen Lemgos Andreas Cederholm) darf mit der MT bald wieder vor Publikum spielen.

Genau heute in drei Wochen bestreitet Handball-Bundesligist MT Melsungen ab 19 Uhr gegen den TVB Lemgo Lippe sein erstes Punktspiel in der Saison 2020/21. Das war schon seit einigen Tagen bekannt. Seit gestern steht nun aber auch fest, dass die Nordhessen dann schon vor bis zu 2100 Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle spielen dürfen.

Kassel – Genau heute in drei Wochen bestreitet Handball-Bundesligist MT Melsungen ab 19 Uhr gegen den TVB Lemgo Lippe sein erstes Punktspiel in der Saison 2020/21. Das war schon seit einigen Tagen bekannt. Seit gestern steht nun aber auch fest, dass die Nordhessen dann schon vor bis zu 2100 Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle spielen dürfen. Das bedeutet: Die Stadt Kassel hat das Hygienekonzept der MT genehmigt.

„Das ist eine gute Nachricht. Wir freuen uns, dass wir so viele Zuschauer in der Halle empfangen dürfen“, sagt Manager Axel Geerken. Dass eine solche Anzahl nicht selbstverständlich ist, zeigt das Beispiel des hessischen Rivalen HSG Wetzlar. Der Klub kann zum Rundenstart im Oktober lediglich 800 Fans zulassen. Was auch mit der Anzahl der Sitzplätze zusammenhängt.

Die Wetzlarer Rittal-Arena hat etwas mehr als 2500 Sitzplätze, dagegen sind es in der Rothenbach-Halle 3800 Sitzplätze. Und weil die Melsunger nun noch die Stehplatztribüne in eine zusätzliche Sitzplatztribüne mit weiteren 600 Sitzplätzen umwandeln können, erhöht sich die Kapazität in der Halle auf dem Messegelände auf 4400 Sitzplätze.

„In enger Abstimmung mit dem Magistrat der Stadt Kassel haben wir ein detailliertes Konzept erarbeitet, mit dem wir den Besuchern in der Rothenbach-Halle die größtmögliche Sicherheit bieten können“, erklärt Geerken. Der MT kommt zugute, dass sie für die Besucher zusätzliche Eingänge schaffen und den Vip-Raum in die Messehalle 5 auslagern kann. Dort sind 500 Gäste zugelassen.

Die MT-Heimspiele besuchen dürfen allerdings nur Dauerkarteninhaber. Und zwar jene, die ein Ticket für die kommende Saison per Abo gebucht haben. Einen freien Verkauf wird es zunächst nicht geben. Wer bislang eine Dauerkarte für einen Stehplatz besaß, kann gegen eine Zuzahlung sein Ticket in eine Sitzplatzkarte umwandeln.

Um letztlich die Rothenbach-Halle betreten zu dürfen, müssen die zugelassenen Fans und Vip-Gäste neben dem Ticket eine Bestätigung für den Besuch vorweisen. Diese erhalten die Zuschauer, nachdem sie online beim MT-Partner Eventim ihre Daten übermittelt haben. Das ist vor jedem Spiel erforderlich – dieser Vorgang funktioniert auch über das eigene Mobiltelefon. Sollte sich die Pandemie-Situation jedoch verschärfen, könnte die Zahl der erlaubten Besucher sinken.

Der Bundesligist wird sich für weitere Informationen mit den Dauerkarten- und Vip-Karteninhabern in Verbindung setzen. (Björn Mahr)

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