Ex-Trainer sorgt für Aufsehen

Hausfriedensbruch: Hotel zeigt Uwe Wolf an

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An der Seitenlinie immer impulsiv: Uwe Wolf.

Kassel. Uwe Wolf ist nicht mehr Trainer des  KSV. Für Aufsehen sorgt er in Kassel trotzdem noch. In diesem Fall sogar für einen Polizei-Einsatz, infolge dessen das Penta-Hotel, in dem Wolf während seiner Amtszeit wohnte, Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung gegen Wolf gestellt hat.

Das Hotel nahe des Bahnhofes Wilhelmshöhe, seit einiger Zeit Sponsor des KSV, will sich nicht zu dem Vorfall äußern, der sich am Montagnachmittag ereignete und bei dem ein Gast mit Angestellten des Hotels aneinandergeraten ist. Der Gast rief daraufhin die Polizei, die den Einsatz bestätigte. Sie nennt natürlich keine Namen der beteiligten Personen, berichtet aber von einer Anzeige gegen einen 45-Jährigen Mann aus dem Landkreis München.

Zuvor hatte es bereits Gerüchte gegeben, dass das Kasseler Hotel Wolf aufgrund diverser Unstimmigkeiten nicht mehr beherbergen wolle. Das Angebot des KSV an den Trainer während der Verhandlungen für die kommende Saison sah dann auch keine freie Unterkunft in Kassel mehr vor.

Offenbar stand die Eskalation am Montag am Ende einer Kette von Ereignissen. Nach Informationen unserer Zeitung soll das Hotel Wolf aufgefordert haben, nach seiner Rückkehr vom Aufstiegsspiel in Kiel sein Zimmer zu räumen. Ausschlaggebend war letzten Endes offenbar eine Pressekonferenz vor der Abfahrt, die mangels räumlicher Kapazitäten von Hotel nicht gewollt, von Wolf aber trotzdem durchgeführt worden war. Der Aufforderung zur Räumung kam Wolf nicht nach, weil er von einem Bleiberecht bis zum 30. Juni ausging.

Als Wolf am Montag aus dem Urlaub zurückkehrte, hatte der Hotelmanager, der schließlich auch ein Hausverbot aussprach, bereits die Räumung des Zimmers angeordnet. Darüber kam es zum Streit. Und schließlich zu Polizeieinsatz und Anzeige. (frz)

Quelle: HNA

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