Fußball-Regionalligist legt Bruchlandung hin

KSV Hessen Kassel unterliegt bei Schlusslicht Nöttingen verdient mit 0:1

Kann nicht zufrieden sein: Trainer Matthias Mink.

Kassel. Bittere Pille für die Regionalliga-Fußballer des KSV Hessen Kassel. Die Elf von Trainer Matthias Mink hat am 11. Spieltag beim bisherigen Schlusslicht FC Nöttingen eine Bruchlandung hingelegt und mit 0:1 (0:1) verloren.

Der KSV zeigte seine bislang schlechteste Saisonleistung. Die Niederlage gegen Nöttingen, das die letzten sechs Spiele verloren und dabei 20 Tore kassiert hatte, war verdient.

Der KSV fand von Beginn an nicht in das Spiel. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld durch Dennis Lemke schalteten die Hausherren schnell auf Angriff um. Einen Pass des Rechtsaußen André Fliess verwandelte Leutrim Neziraj in der zwölften Minute zum 0:1.

Die Löwen steckten nicht auf und hatten vier Minuten später den Ausgleich auf dem Fuß. Lemke setzte Tim Philipp Brandner in Szene. Der Rechtsfuß zog ab, doch der gute FC-Schlussmann Robin Kraski war zur Stelle.

Kurz vor dem Pausentee beeindruckten die Löwen die 839 Zuschauer mit einem feinen Spielzug. Den sehenswerten Doppelpass mit Sebastian Schmeer, der den Ball elegant mit der Hacke abtropfen ließ, setzte der ansonsten starke Brandner jedoch über den Kasten (41.).

Nur drei Minuten später hallte ein Jubelschrei der gut 40 mitgereisten KSV-Anhänger durch das Nöttinger Panoramastadion, als ein Ball von Sergej Schmik im Tor landete. Doch das Schiedsrichtergespann um Timo Klein entschied auf Abseits.

Fotos: KSV Hessen Kassel gegen FC Nöttingen

KSV Hessen Kassel gegen FC Nöttingen

Beide Mannschaften betraten unverändert das Spielfeld. Das sollte sich rasch ändern, denn Trainer Mink entschied sich zu einem Doppelwechsel. Tobias Damm (51.) für den unglücklichen Lemke und Yeon Woong Jung nur neun Minuten später für Sergej Evljuskin sollten für frischen Wind sorgen.

Der Wind kam - allerdings eher in Form eines lauen Lüftchens. Der KSV spielte zwar beherzter als in Halbzeit eins, doch die Offensivabteilung brachte den Ball nicht im Tor unter. So vergab Damm die größte Chance der zweiten Hälfte und köpfte die Kugel aus rund zehn Metern über das Tor (60.).

In den Schlussminuten konnten die Löwen, die jetzt alles nach vorne warfen, froh sein, dass es bei einem Gegentreffer blieb. Einen Konter wollte Fliess lässig aus etwa 16 Metern in das Tor chippen. Allerdings war Ingmar Merle zur Stelle und klärte die Situation auf der Linie.

Von Matthias Hoffmann

Quelle: HNA

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