Höchste Niederlage der laufenden Saison

Debakel für die Löwen: KSV Hessen verliert 0:6 in Kaiserslautern

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KSV verliert in Kaiserslautern

Kassel. Debakel für den KSV Hessen in der Fußball-Regionalliga Südwest: Mit 0:6 (0:2) unterlagen die Löwen am Samstagnachmittag am Betzenberg bei der Reserve des 1. FC Kaiserslautern II und stecken damit tief im Tabellenkeller fest.

Gewinnt die Reserve von 1899 Hoffenheim am Sonntag gegen Frankfurt II, rutschen die Löwen auf einen Abstiegsplatz (Rang 14).

Das Trainergespann Sven Hoffmeister und Carsten Nulle bleibt damit nicht nur weiterhin ohne Sieg, die beiden erlebten auch die höchste Saisonpleite des KSV in der laufenden Saison. Die bis dato höchste Niederlage war das 0:4 zu Hause gegen Hoffenheim Anfang Oktober gewesen.

„Es tut mir leid für die Fans. Diese Leistung ist nicht zu entschuldigen“, sagte Hoffmeister sichtlich mitgenommen nach dem Spiel. „Das Ergebnis spricht für sich. Ich habe im Moment nichts Weiteres dazuzusagen.“

Die sich bietenden Räume wollten die Löwen in Kaiserslautern nutzen, das unglückliche 3:3 gegen Neckarelz aus den Köpfen bekommen. Doch schon der Auftakt in der Pfalz war alles andere als gelungen; Gerade einmal sechs Minuten waren gespielt, als Andrew Wooten, der eigentlich zum Zweitliga-Kader der Roten Teufel gehört, zum 0:1 aus Sicht der Löwen traf. Gegen die starke Defensive der Lauterer fanden die Löwen zunächst kaum ein Mittel. In der 23. Minute hatte Tobias Damm den Ausgleich auf dem Fuß, traf jedoch nur den Pfosten. Das Tor fiel stattdessen auf der anderen Seite. Jean-Lucas Dorow erhöhte auf 0:2. Ähnlich war die Situation nach dem Seitenwechsel: Die Löwen hatten Pech, das Tor machten die Gastgeber.

Fotos: KSV verliert in Kaiserslautern

0:6 - KSV verliert in Kaiserslautern

Gut 60 Minuten waren gespielt, als Löwe Matthias Rahn per Kopf den Ball im Lauterer Gehäuse versenkte, der Schiedsrichter jedoch auf Abseits entschied. Postwendend erhöhten dann die Lauterer auf 0:3, erneut traf Dorow. Und dann wurde es ganz bitter für die Löwen. Niklas Tasky (72.), Ex-Löwe Mario Pokar (86.) und Rufat Dadachev (90.) schraubten das Ergebnis auf 0:6. Das letzte Tor war der Schlusspunkt unter einen weiteren rabenschwarzen Nachmittag für den KSV. (mis)

Quelle: HNA

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