Fußball-Regionalligist gewinnt 2:1

Hessenpokal: KSV Hessen siegt dank spätem Tor beim FC Ederbergland

Voller Einsatz: Marcel Fischer (Mitte) vom KSV Hessen versucht, sich gegen die Ederbergländer Louis Wickenhöfer (links) und Janis Wolff zu behaupten.
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Voller Einsatz: Marcel Fischer (Mitte) vom KSV Hessen versucht, sich gegen die Ederbergländer Louis Wickenhöfer (links) und Janis Wolff zu behaupten.

Es war ein hartes Stück Arbeit für den KSV Hessen Kassel. In der zweiten Runde des Fußball-Hessenpokals setzten sich die Löwen aber schließlich doch durch. Beim tapfer kämpfenden Verbandsligisten FC Ederbergland gewann der Regionalligist 2:1 (1:0) – dank eines späten Tores von Joker Mahir Saglik.

Allendorf – „Es war das erwartet schwere Spiel, aber wir haben es gut angenommen“, sagte KSV-Trainer Tobias Damm: „Das Ziel war es weiterzukommen, und das haben wir geschafft.“ Ederberglands Co-Trainer Christian Behle war ebenfalls nicht unzufrieden: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Natürlich ist das späte Gegentor ärgerlich, aber es hat das Team gewonnen, das mehr für das Spiel gemacht hat.“

Kassels Coach Damm hatte, wie angekündigt, rotiert. So saßen Stammspieler wie Torwart Maximilian Zunker, Mahir Saglik, Nael Najjer und Tim Philipp Brandner zunächst auf der Bank. Die Gäste hatten zwar von Beginn an mehr Ballbesitz, aber die beste Chance hatten erst mal die Ederbergländer: Beim Heber von Ingo Miß ging der Ball aber knapp am Tor vorbei (4. Minute). Eine Standardsituation brachte dann die Löwen in Führung: Eckball von Ingmar Merle. Kopfball Luis Allmeroth. 1:0 – 20. Minute.

Aber die Gastgeber ließen sich davon nicht entmutigen. Sie verteidigten diszipliniert und ließen so nur wenig zu. Und selbst hätten sie beim Pfostenschuss von Lamin Kamara (43.) fast das 1:1 erzielt.

Nach der Pause erwischte der FCE den besseren Start. Den Freistoß von Nico Wroblewski köpfte Janis Wolff (54.) zum Ausgleich ein. Auch in der zweiten Halbzeit war der KSV spielbestimmend, aber es gab im Dauerregen nur wenige Höhepunkte. Einer war der Distanzschuss von Kassels Nils Pichinot (84.). Zwischenzeitlich musste KSV-Torwart Nicolas Gröteke (80.) verletzt raus, für ihn kam Stammkeeper Zunker.

In der Schlussphase erhöhten die Löwen den Druck – und schlugen nach einer Einzelleistung ihres Routiniers zu. Saglik setzte sich gegen zwei Ederbergländer durch und traf ins lange Eck (90.). In der Nachspielzeit zog Jon Mogge aus der Distanz ab, aber der Ball prallte an die Latte. So blieb es beim knappen 2:1-Erfolg der Löwen. (Michael Paulus)

Ederbergland: Schneider – Klaus (90. Muth), Mitze, Biesenthal, Wolff, Wickenhöfer – Völker, Möllmann (46. Zich), Wroblewski, Miß– Kamara (76. Wickert)

Kassel: Gröteke (80. Zunker) – Merle, Allmeroth, Nennhuber (46. Brandner), Mißbach – Schwechel, Kahraman (68. Saglik), Bravo Sanchez, Pichinot – Fischer, Mogge

SR: Haustein (Buseck) – Z: 250

Tore: 0:1 Allmeroth (20.), 1:1 Wolff (54.), 1:2 Saglik (90.).

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