Es geht um Platz drei

Huskies können mit Sieg gegen Dresden das Playoff-Heimrecht klarmachen

Doppeltorschütze gegen Ravensburg: Jens Meilleur Foto: Fischer

Kassel. Die Playoff-Qualifikation haben sie bereits in der Tasche. Nun geht es für die Kassel Huskies darum, sich das Heimrecht zu sichern.

Die vorentscheidende Partie steigt heute Abend: Ab 19.30 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Rico Rossi die Dresdner Eislöwen. Sieben Punkte liegen die drittplatzierten Huskies derzeit vor den Sachsen auf Rang vier. Die Kasseler halten alle Trümpfe in der Hand.

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Gewinnen sie, ist ihnen bei zwei noch ausstehenden Partien der Platz hinter Bietigheim und Frankfurt nicht mehr zu nehmen. Der amtierende DEL2-Meister würde mit Heimrecht ins Playoff-Viertelfinale gegen den Tabellensechsten – derzeit Kaufbeuren – starten.

Lage bei den Huskies

„Wir müssen einfach nur gewinnen, diese drei Punkte holen und den Deckel draufmachen“, bringt Jens Meilleur die einfache Rechnung auf den Punkt. Der Rückkehrer blüht in der Formation mit Phil Hungerecker und Carter Proft auf, avancierte mit zwei Treffern gegen Ravensburg zum Mann des Abends. Das Erfolgsgeheimnis: „Ich fühle mich in Kassel richtig wohl, und es macht mit den beiden richtig Spaß.“ Die Erinnerung an die Meisterschaft zaubere ihm immer noch ein Lächeln ins Gesicht. „In diesem Jahr aber sind wir eine andere Mannschaft, viele Jungs wollen ihren ersten Titel holen. Dabei wollen wir ihnen helfen“, sagt der 24-Jährige.

Rossi indes zieht Zuversicht aus dem Blick auf die Scorerliste des Ravensburg-Spiels: „Es gab drei Tore von drei verschiedenen Reihen. Und beide Powerplay-Formationen haben getroffen“, erklärt er. Zwar bemängelte er die Chancenverwertung besonders in der Anfangsphase. Doch positiv stimmte ihn der Umstand, dass „eine gute Mannschaft trotzdem einen Weg findet, solch ein Spiel zu gewinnen.“

Manuel Klinge steht heute vor seinem Rekordspiel und dem 603. Einsatz als Husky. Toni Ritter und Corey Mapes sind noch nicht fit, dafür steht Esa Lehikoinen aber wieder zur Verfügung: Der Finne war in Heilbronn von einem Puck am Kopf getroffen und mit vier Stichen an Ohr und Kopfhaut genäht worden.

Lage bei den Eislöwen

Die Eislöwen kassierten am Sonntag einen Rückschlag im Kampf um Platz drei. Sie unterlagen in eigener Halle dem SC Riessersee 2:3. Rossi sagt dennoch: „Dresden spielt um den Titel mit. Es wird eine schwere Aufgabe. Die Mannschaft ist auf allen Positionen top besetzt.“

Ähnlich sieht das Gäste-Coach Bill Stewart: „Wir brauchen nicht viele Worte verlieren. Mit Kassel treffen wir auf einen Top-Gegner, der uns wieder alles abverlangen wird.“ Die Sachsen treten in Bestbesetzung an und müssen lediglich auf Lucas Dumont und Martin Davidek verzichten.

Quelle: HNA

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