Eishockey: Kassel will in Playoff-Ausscheidung gegen Duisburg und Halle Sechs-Punkte-Wochenende

Playoff-Ausscheidung: Huskies hoffen auf Traumstart

Er macht es vor: So wie sich in diesem Zweikampf Husky Petr Sikora (links) gegen den Duisburger Thomas Ziolkowski durchsetzt, wollen es die Huskies heute Abend bei den Füchsen auch machen. Foto: Schachtschneider

Kassel. Endlich geht’s los: Am heutigen Freitag starten die Kassel Huskies in die Playoff-Ausscheidung der Eishockey-Oberliga. Auftakt-Gegner in der Gruppe B ist ein alter Bekannter: Erneut geht’s gegen die Füchse Duisburg.

Erstes Bully in der Scania-Arena ist um 19.30 Uhr. Am Sonntag empfangen die Huskies dann ab 18.30 Uhr den Meister der Ost-Staffel, die Saale Bulls aus Halle. Die Huskies hoffen auf einen Traumstart mit sechs Punkten. Fünf Gründe, warum das klappen könnte.

1. Siegen für Sven Valenti und Marek Vorel: Heute müssen die Huskies erstmals ohne Sven Valenti und Marek Vorel ran. Stürmer Petr Sikora verspricht: „Wir sind in der Mannschaft noch näher zusammengerückt. Wir wollen für die beiden gewinnen.“ Deshalb gilt: Huskies, holt die Punkte für die verletzten Pechvögel! Damit werden sie zwar nicht schneller gesund, aber es wäre zumindest ein kleiner Trost.

2. Neue Reihen, neues Glück: Danny Reiss und Emanuel Grund als neues Verteidiger-Paar, Christoph Koziol als Center in einer offensivstarken zweiten Reihe mit Artjom Kostyrev und Alexander Heinrich. Die Umstellungen in Folge der Verletzungen – kein Problem für die Beteiligten. „Das wird klappen“, kündigt Kostyrev an. „Ich freue mich drauf“, sagt auch Koziol. Das Überraschungsmoment ist damit auf Seiten der Huskies. Erstmals schickt Trainer Jamie Bartman die neuen Formationen aufs Eis – und der Gegner muss schauen, wie er damit fertig wird.

3. Rechnung begleichen: Mit den Füchsen haben die Huskies noch eine Rechnung offen. Die bittere 5:8-Pleite im Januar beim schlechtesten Auftritt der Saison ist noch nicht abgehakt. „Wir haben etwas gutzumachen. Und jetzt zählt jedes Spiel“, sagt Kostyrev. Wie man in Duisburg gewinnt, wissen die Huskies: Am 23. Dezember ließen sie den Füchsen beim 4:1 in der Scania-Arena keine Chance. Langeweile kommt vor dem mittlerweile fünften Duell in der laufenden Saison übrigens nicht auf: „Ich habe Lust auf das Spiel“, sagt Bartman. Und mit einem Auftaktsieg würden die Huskies den größten Konkurrenten um den Gruppensieg gleich in die Schranken weisen.

4. Weil Playoffs Spaß machen: Offiziell beginnen die Aufstiegs-Playoffs zwar erst im März. Doch Bartman sagt: „Wir sind gefühlt seit Januar in den Playoffs. Jetzt in der Ausscheidung-Phase quasi zum zweiten Mal.“ Mal abgesehen von der knappen Niederlage gegen Bad Nauheim am vergangenen Sonntag, hatten die Huskies zuletzt einen richtig guten Lauf. Hinzu kommt: „Playoffs sind doch viel interessanter. Es geht um etwas. Und wir haben unseren Rhythmus gefunden. Das Pensum aus Arbeit, Training und Spielen ist anstrengend, aber macht viel Spaß.“, erklärt Kostyrev.

5. Fangesang als Druckmittel: Diese gesangliche Steilvorlage gibt’s in leicht abgewandelter Form nur einmal in dieser Saison – und die werden die Huskies-Fans auskosten. Sonntag gibt’s für den Gegner den angepassten Klassiker unter den Fangesängen auf die Ohren: „Huskies, macht sie alle, schießt Halle aus der Halle.“ Damit es auch klappt, mit dem Sechs-Punkte-Wochenende.

Von Michaela Streuff

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