Huskies: Keeper Benjamin Finkenrath fällt wieder aus

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Benjamin Finkenrath

Kassel. Schlechte Nachrichten für die Fans des Eishockey-Oberligisten Kassel Huskies vor den Spielen gegen Herne (am Freitag, 19.30 Uhr, Eissporthalle) und am Sonntag in Königsborn (18.30 Uhr): Benjamin Finkenrath muss seinen Rückkehrversuch wieder abbrechen.

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Der Torhüter, der die letzten drei Spiele bestritt, nachdem er zuvor die gesamte Saison wegen einer Hüft-Operation verpasst hatte, wurde erneut für drei bis vier Wochen krankgeschrieben. Ob Finkenrath damit in dieser Saison noch einmal in das Gehäuse zurückkehren wird, steht in den Sternen.

Er selbst sagt: „Vor allem ist wichtig, dass ich in der kommenden Saison wieder fit bin, Alles, was jetzt noch kommen kann, wäre ein absolutes Highlight.“ Fakt ist aber, dass der 28-Jährige erst einmal den Weg frei macht für Kai Kristian und Boris Ackers. „Es ist so besser für alle“, sagt Finkenrath schweren Herzens, „die beiden brauchen aber jetzt die Spielpraxis.“ Trainer Jürgen Rumrich sieht das genauso: „Für Benjamin ist es bitter. Aber zum Glück haben wir vorgesorgt und noch zwei gute Torhüter.“

Aktualisiert um 19.55 Uhr.

Am Freitag gegen Herne wird Kristian spielen, am Sonntag in Unna Ackers. Und Finkenrath? Für den beginnt ab sofort wieder die Zeit der Schinderei in der Reha. Nach vielen Gesprächen mit Mannschaftsarzt Hans Schafdecker und den Physiotherapeuten war klar: Seine Muskulatur ist nach der Operation nicht weit genug aufgebaut, Fehlbelastungen des Körpers drohten. Nach seinen Einsätzen hatte „Finke“ mit Verspannungen und Rückenschmerzen zu kämpfen. „Ich konnte mich nicht frei bewegen. Einige von den Toren hätte ich sonst verhindert. Die ganze Entscheidung fiel mir sehr schwer. Aber das Risiko war einfach zu hoch. Und mit meiner Leistung konnte ich so auch nicht zufrieden sein“, erklärt der Torhüter.

Kam der Versuch der Rückkehr also zu früh? „Nein“, sagt Finkenrath, „natürlich habe ich mir Druck gemacht. Aber wir mussten es zu diesem Zeitpunkt der Saison versuchen, Leider hat es nun nicht geklappt.“ Trotz der Hiobsbotschaft um Finkenrath steht bei den Huskies fest, dass sie personell nicht mehr nachlegen werden. „Das Thema ist erledigt“, sagt Rumrich.

Der Markt gibt keine interessanten und finanzierbaren Akteure her. Neben denn schlechten gab es für Rumrich aber auch gute Nachrichten: Brad Snetsinger und Fabian Pyszynski sind wieder fit. Michi Christ ist am Freitag gesperrt, kehrt aber am Sonntag zurück. Rumrich kann dann erstmals vier Sturmreihen aufbieten.  (frz)

Quelle: HNA

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