5:3 in Heilbronn - Huskies machen Playoffs klar

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Verteidiger Steve Hanusch traf in Heilbronn.

Heilbronn. Das war ein hartes Stück Arbeit – doch den Lohn haben sich die Huskies auf den sprichwörtlich letzten Drücker abgeholt

Nachdem alles schon nach Verlängerung aussah, schlug Derek DeBlois zu: 13 Sekunden vor dem Ende traf er für die Huskies zum 4:3, fünf Sekunden später, als die Heilbronner Falken ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatten, auch Braden Pimm ins leere Tor. 

Es waren die Schlusspunkte zum 5:3 (0:1,3:1, 2:1)-Erfolg, mit dem die Huskies nun sicher planen können für die Zeit ab dem 14. März: Denn sie sind in den noch ausstehenden vier Partien nicht mehr von einem der ersten sechs Plätze zu verdrängen. Das erste vorläufige Saisonziel ist somit fix: Die Huskies stehen in den Playoffs.

Begonnen aber hatte die Partie alles andere als Maß. Zwar starteten die Kasseler, die mit Esa Lehikoinen statt Drew MacKenzie in der Verteidigung agierten, besser in die Partie. Doch sie nutzten ihre Chancen nicht. Das machten die Gastgeber besser: Bei einem von Marius Stöber eingeleiteten Angriff verloren die Kasseler die Übersicht und aus dem Gewühl heraus erzielte Matthias Forster das 1:0 (15.). Das 2:0 lag in der Luft – doch Mirko Pantkowski, der diesmal zwischen den Pfosten des Huskies-Tores stand, war auf dem Posten. Und dann jubelte einer, der bislang noch nicht für die Huskies getroffen hatte. Verteidiger Steve Hanusch war es, der mit seinem Premierentreffer (26.) seine Mannschaft zurück ins Spiel brachte. Keine drei Minuten später legte Jens Meilleur nach (29.). Nun hatten die Huskies wieder die Nase vorn.

Doch Heilbronn steckte nicht auf – und bekam Überzahl. Tyler Gron startete einen Alleingang durch die Kasseler Defensive und glich aus zum 2:2 (32.). Doch was die Falken können, können wir auch, schienen sich die Kasseler zu denken. 18 Sekunden vor dem Ende ihres Powerplays zog Hanusch von der Blauen Linie ab – ein Pfund, gegen das Hare im Heilbronner Kasten machtlos war. Doch das 3:2 (36.) war noch nicht der Schlusspunkt.

Erst wurde Lehikoinen von einem Puck voll im Gesicht getroffen und musste verletzt vom Eis. Das darauffolgende Bully nutzte Nik Pem zum 3:3 (41.). Dabei blieb es – bis 13 Sekunden vor dem Ende. Als die Scheibe bei DeBlois landete.

SR: Melia (Neuss), Z: 923

Tore: 1:0 (14:14) Forster (Pem, Stöber), 1:1 (25:40) Hanusch (DeBlois, Downing), 1:2 (28:33) Meilleur (Hungerecker, Proft), 2:2 (31:42) Gron (Harty - 5:4), 2:3 (35:24) Hanusch (Hungerecker - 5:4), 3:3 (40:35) Pem (Helms), 3:4 (59:47) DeBlois (Carciola, Downing), 3:5 (19:52) Pimm (Merl - 5:6)

Strafminuten: Heilbronn 6, Kassel 10

Quelle: HNA

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