Huskies: Drei schwere Partien zum Abschluss der Vorrunde

Hütet heute das Tor der Kassel Huskies: Adam Ondraschek Foto: Streuff

Kassel. Die Zwischenrunde wirft ihre Schatten voraus. Doch bevor es für die Kassel Huskies ab Januar ernst wird, stehen zum Abschluss der Vorrunde noch drei schwere Partien auf dem Programm. Den Auftakt macht am Freitagabend das Auswärtsspiel bei den Duisburger Füchsen (19.30 Uhr).

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Und diese Partien sollen keineswegs ein Schaulaufen werden, kündigt Trainer Jamie Bartman an. „Wir wollen ein Zeichen setzen, und die Spiele natürlich gewinnen“, sagt er. Das gelte gerade mit Blick auf das erste Auswärtsspiel der Zwischenrunde – denn laut des vorläufigen Terminplanes müssen die Huskies am Sonntag, 8. Januar, wieder bei den Füchsen ran. Doch mit dem Revierklub wartet der große Unbekannte auf die Huskies. Und das liegt nicht daran, dass beide Teams in der laufenden Saison noch nicht gegeneinander gespielt haben. „Wir wissen nicht, was für eine Mannschaft heute auftaucht“, sagt Bartman. Denn im Kader der Füchse, der gespickt ist mit zahlreichen DEL-Förderlizenzlern, stehen 45 Spieler. Zum Vergleich: Zur ersten Mannschaft der Huskies gehören 19 Akteure.

Duelle in der Vorbereitung

Die Wundertüte Duisburg haben die Huskies auch schon in der Vorbereitung kennengelernt. Auf eigenem Eis verloren sie im September zunächst 3:6, siegten dann jedoch bei den Füchsen 4:2. „Da standen aber zwei völlig verschiedene Duisburger Teams auf dem Eis“, erinnert sich Bartman, der seine Spieler in dieser Woche im Training auf die laufstarken, sehr jungen Duisburger eingestellt hat. Und Stürmer Patrick Berendt verrät: „Der Trainer will in den drei ausstehenden Spielen noch viel ausprobieren.“ Details wollte er jedoch nicht nennen.

Die personellen Fragezeichen in Reihen der Gastgeber sind für die Huskies jedoch kein Problem. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken und können mit allen Teams mithalten“, sagt etwa Marc Roedger. Auch das anstehende Weihnachtsfest würde die Mannschaft nicht ablenken. Im Gegenteil. „Natürlich ist es etwas Besonderes, so kurz vor Heiligabend und am zweiten Weihnachtstag zu spielen. Aber sobald wir das Eis betreten, ist die Spannung wieder da und kein Unterschied mehr auszumachen.“

Heute mit Ondraschek

Auch dieses Wochenende bestreiten die Huskies noch ohne Neuzugang, dafür aber wieder mit Dennis Klinge und Stefan Heinrich aus der 1b-Mannschaft. Denn Stürmer Artjom Kostyrev befindet sich noch im Aufbautraining. Im Tor setzt Bartman heute auf Adam Ondraschek. „Er hat bislang kaum Spiele gegen Topteams gemacht. Aber diese Erfahrung braucht er mit Blick auf die Zwischenrunde“, sagt Bartman.

Quelle: HNA

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