Westhelle: 2,8 Mio. Euro Sponsorengeld möglich

Zwei Millionen für Huskies zugesagt

Kassel. Dr. Fritz Westhelle hat einen ersten Kassensturz gemacht - und überrascht mit guten Zahlen: „Nach aktuellem Stand sind für die nächste Saison in der Deutschen Eishockey-Liga rund zwei Millionen Euro von Sponsoren zugesagt“, erklärte der Geschäftsführer der Kassel Huskies.

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Und setzt gleich noch einen drauf: „Wir können davon ausgehen, dass wir unser hoch gestecktes Ziel von 2,8 Millionen im Laufe des Monats Mai erreichen werden.“

Die positive Bilanz des neuen Huskies-Chefs ist begründet in „einer absolut positiven Resonanz“ auf das Sponsorentreffen vor einer Woche und zahlreiche Zusagen auf einen entsprechenden Bittbrief. „Allen Unkenrufen zum Trotz verspüren wir im Kasseler Eishockey eine echte Aufbruchstimmung“, erläutert Westhelle. „Wir bekommen Zusagen vor allem aus der Region. Von Sponsoren, die sich nach einer Abstinenz den Huskies nun wieder zuwenden, von neuen Partnern und von langjährigen Sponsoren, die ihr Engagement nun sogar erhöhen.“ Darüber hinaus gebe es auch Zusagen von überregional tätigen Unternehmen, etwa Rewe und Coca Cola, das Kasseler Eishockey zu fördern.

2,8 Millionen Euro - das soll nach Westhelles Plan nicht die Summe sein, die alte Löcher stopft („es ist Zufall, dass beide Beträge gleich lauten“), sondern die wirtschaftliche Basis der nächsten Saison in der DEL. Mit deren Verantwortlichen freilich eine Einigung zur Lizenzerteilung erst noch zu erzielen sein wird. Hinzu kämen u. a. noch die Einnahmen aus dem Ticketverkauf der Huskies, die in den letzten Jahren der Rainer-Lippe-Ära jeweils mit Etats von gut drei Millionen Euro kalkuliert haben, dieses Ziel aber nicht erreichten.

Noch einmal Dr. Fritz Westhelle: „Auch über die interne Frist hinaus stehen in den nächsten Tagen weitere Sponsorentermine an. Wir hoffen, dass auch weiterhin nicht gekleckert, sondern geklotzt wird.“ Zumal auch der Insolvenzplan bis zur nächsten Woche fertiggestellt sein soll.

Von Gerald Schaumburg

Quelle: HNA

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