Eishockey: Neuer Coach scheint festzustehen, aber Dahlem nennt keinen Namen

Kassel Huskies: Wen holt Dahlem als Trainer?

+
Er bastelt fleißig an der Zukunft der Kassel Huskies: der neue sportliche Leiter Fabian Dahlem.

Kassel. Zwei Wochen Olympia-Pause neigen sich dem Ende entgegen. Die Pflicht in der Deutschen Eishockey-Liga ruft wieder. Am Samstag müssen die Kassel Huskies bei den Hamburg Freezers ran (18 Uhr).

Das erste von neun noch ausstehenden Spielen, das die Schlittenhunde haben, um die Saison noch zu einem halbwegs versöhnlichen Ende zu bringen.

Lesen Sie auch

Zeitgleich laufen im Hintergrund die Planungen für die kommende Saison. Auch wenn sich der neue Sportdirektor Fabian Dahlem mit konkreten Aussagen derzeit noch zurückhält, er kündigt an: "Ich hoffe, in der kommenden Woche erste Ergebnisse bekannt geben zu können." Damit liegt er im Zeitplan. Denn es hieß stets, der Klub wolle sich nach der Olympia-Pause äußern. Was ist bislang bekannt?

Trainerfrage

Der Nachfolger für den nach Hamburg wechselnden Trainer Stéphane Richer scheint festzustehen. Es gebe jemanden, sagt Dahlem. "Und derjenige wird's wohl auch werden." Den Namen verrät er nicht, nur folgende Fakten: Es sei ein frischer, neuer Mann. Ein Nordamerikaner. Einer, der Kassel kenne, aber nicht als Spieler hier gewesen sei. Einer, der das bisherige Konzept von Trainer Stéphane Richer fortführen werde und da bestens hineinpasse. Einer, der bereits in die Personalplanungen für die neue Spielzeit mit eingebunden sei. "Diese Personalie ist eine der ersten, die wir bekannt geben werden", verspricht Dahlem.

Vertragsverlängerungen

Die Verhandlungen laufen. Nach Aussage des 44-Jährigen stehen die Chancen gut, dass die erste Angriffsreihe mit Derek Damon, Josh Soares und Pierre-Luc Sleigher den Huskies erhalten bleibt. "Wir haben sehr gute Gespräche. Sie haben hohe Priorität."

Zu weiteren Personalfragen aber gibt Dahlem nur eine Antwort: "Kein Kommentar." Das gilt auch für die Frage, ob möglicherweise der Deutsch-Kanadier Richard Mueller von den Hamburg Freezers an die Fulda wechseln wird. Der 27-jährige Angreifer, der einen deutschen Pass besitzt und dessen Vertrag in Hamburg am Saisonende ausläuft, wird mit den Schlittenhunden und den Frankfurt Lions in Verbindung gebracht.

Auch Richer wollte sich dazu am Mittwoch nicht äußern. Gut möglich aber, dass es noch die ein oder andere überraschende Verpflichtung in den Reihen der Huskies geben wird. Denn angesichts der wirtschaftlichen Probleme einiger Klubs, Köln oder Krefeld beispielsweise, sinken die Preise für Spieler.

Noch gibt es keine weiteren bestätigten Abgänge. Dahlem sagt dazu: "Jeder hat noch die Chance, sich zu empfehlen. Noch ist keine Tür zugeschlagen." Daher darf beispielsweise über den Verbleib von Alex Leavitt und Ryan Kraft weiter spekuliert werden.

Übergabe an Rossing

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, die Übergabe wird zeitnah erfolgen", sagte Noch-Huskies-Chef Rainer Lippe auf die Frage, wann Dennis Rossing die Huskies-GmbH übernehme. Was genau zeitnah heißt, ließ er jedoch offen.

Von Michaela Streuff

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare