Drei Punkte stehen im Fokus 

Kassel Huskies: Heute in Duisburg, Sonntag kommt Wolfsburg 

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Da fliegt das Eis wieder hoch: Ähnlich schnell wie die Augsburger Panther (links im Bild Patrick McNeil) wird’s auch am Sonntag gegen Wolfsburg hergehen. Huskies-Stürmer Toni Ritter und seine Kollegen werden gefordert sein.

Kassel. In zwei Wochen fällt der Startschuss in der DEL2. Bis dahin heißt es für die Huskies weiterhin: Testen, testen, testen. Klar, wie das Programm am Wochenende aussieht. 

Heute sind die Füchse Duisburg Gastgeber für die Kasseler (19.30 Uhr), am Sonntag ist Kooperationspartner Wolfsburg zu Gast in der heimischen Eissporthalle (18 Uhr).

Drei Punkte, die im Fokus stehen:

1. Die nächsten Tests: Einmal Oberliga, einmal DEL: Wieder warten zwei Gegner aus unterschiedlichen Klassen auf die Huskies. Bei den drittklassigen Duisburgern geht’s vor allem um die Einstellung, „sich selbst herauszufordern“, wie Huskies-Trainer Rico Rossi sagt. Gegen die Grizzlys zwei Tage später indes bestehe die „Herausforderung darin, sich selbst auf ein neues Level zu heben“. Die Niedersachsen werden dabei eine ähnliche Hürde darstellen wie es die Augsburger Panther am vergangenen Sonntag waren. „0:6 zu verlieren ist natürlich nie schön. Wir hätten beispielsweise mehr aus unserer 5:3-Überzahl machen müssen. Aber wir haben unsere endgültigen Überzahl-Formationen noch nicht gefunden und solch ein Spiel auch noch nicht bestritten. Wir können viel daraus lernen, und darum geht es im Moment ja auch“, betont der Coach. Etwa von der Art, wie die Augsburger aufgetreten seien. „Sehr zielstrebig und sicher im eigenen System.“

An neuen Spielzügen arbeiten übrigens derzeit auch die Kasseler. Im Fokus in diesen Tagen: das Forechecking, in das auch die Verteidiger verstärkt eingebunden werden sollen. „Wir wollen uns weiter entwickeln, aggressiver werden, weniger ausrechenbar sein“, erklärt Rossi. Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen, einzig Stürmer Matt Neal, gesetzt im Powerplay, fällt wie gegen Augsburg mit einem Infekt aus. „Wir werden da kein Risiko eingehen“, sagt Rossi.

2. Gespräche mit Oberligisten: Führen die Huskies derzeit mit den Hannover Indians und den Harzer Falken aus Braunlage. „Unterschrieben ist noch nichts. Wir müssen schauen, welches Team am besten zu uns passt“, erklärt der Coach. Die Goslarsche Zeitung hatte den neuen Falken-Trainer Arno Lörsch mit den Worten zitiert: „Wir haben unsere personellen Wünsche hinterlegt.“ Und: Er sei verhalten optimisch, dass eine Zusammenarbeit mit Kassel zustande kommen könne.

3. Neuer Pass in Arbeit: „Wir hoffen, dass er pünktlich zum ersten Pflichtspiel seinen deutschen Pass hat“, erklärt Rossi. Die Rede ist von Nick Walters, der aktuell den Status eines Probespielers hat. „Nick hat mich in der Vorbereitung positiv überrascht. Er ist stabil in seiner Spielweise, sehr hilfsbereit auch abseits des Eises“, erklärt Rossi. Sobald Walters Deutscher ist, gehört der 24 Jahre alte Verteidiger fest zum Huskies-Kader.

Quelle: HNA

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