"Hätten uns gern belohnt" 

Huskies-Kapitän Alex Heinrich im Interview nach Aus in Playoffs

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Sichtlich enttäuscht: Im 500. Spiel für seine Huskies kam für Kapitän Alex Heinrich das Playoff-Aus. 

Kassel. Ausgerechnet in seinem Jubiläumsspiel kam das Playoff-Aus: Am Sonntag hat Alex Heinrich (30) seinen 500. Einsatz im blau-weißen Huskies-Dress absolviert.

Die Enttäuschung war dem Kapitän kurz nach Spielende deutlich anzumerken.

Herr Heinrich, Ihr 500. Spiel als Husky haben Sie sich sicherlich anders vorgestellt, oder?

Alex Heinrich: Klar, bei solch einem Spiel wünscht man sich natürlich einen Sieg. Gerade, wenn die Serie so eng ist, und wir es hätten noch drehen können. Aber es sollte dieses Jahr leider nicht sein. Wir haben gut angefangen, aber keinen Weg mehr gefunden gegen die Frankfurter zum Erfolg zu kommen. Das müssen wir jetzt leider so hinnehmen.

Wie haben Sie Spiel sechs erlebt?

Heinrich: Schon im fünften Spiel haben wir ganz gut gespielt und sind eigentlich die bessere Mannschaft gewesen. Heute war es ähnlich: Wir sind wieder 1:0 in Führung gegangen, kassieren dann zwei blöde Tore und das Spiel ist wieder gedreht. Wir haben einfach keinen Weg gefunden, das zweite Tor zu schießen oder ganz generell, Tore zu erzielen. Und mit nur einem Tor wird’s schwer, das Spiel zu gewinnen.

Die Fans haben noch lange applaudiert, das Team einmal aufs Eis zurückgeholt. Tröstet das zumindest ein wenig?

Heinrich: Das tut immer gut. Wir sehen, dass die Fans stolz auf uns sind. Sie feiern uns nicht zu Unrecht. Wir haben alles gegeben, haben gekämpft bis zum Ende. Aber natürlich hätten wir gern die Fans und auch uns mit einem Sieg belohnt. Leider hat es nicht geklappt.

Wenn wir auf die gesamte Serie blicken: Woran sind die Huskies letztlich gescheitert?

Heinrich: Klar, die Frankfurter haben defensiver gespielt mit ihrem neuen Trainer, weniger zugelassen. Aber wir hatten trotzdem unsere Torchancen, haben Druck entwickelt, aber das Ding wollte irgendwie nicht reingehen.

Und es ist eben schwierig, mit nur einem oder zwei Toren ein Spiel zu gewinnen. Natürlich sind wir jetzt erst einmal ein bisschen down. Gerade, wenn du eine Serie gegen Frankfurt verlierst. Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir heute Abend verlieren.

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Quelle: HNA

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