Spieler und Trainer des KSV Hessen im Überblick

Sie jubeln über den Aufstieg - KSV Hessen Kassel zurück in der Regionalliga

Sie jubeln über den Aufstieg - KSV Hessen Kassel zurück in der Regionalliga
+
Sie jubeln über den Aufstieg - KSV Hessen Kassel zurück in der Regionalliga

Sie jubeln über den Aufstieg: Der KSV Hessen Kassel ist zurück in der Regionalliga. Diese Spieler haben den Erfolg möglich gemacht. 

Kassel Es ist vollbracht: Der KSV Hessen Kassel ist aufgestiegen. Hinter dem Verein stehen die Spieler, die für diesen Erfolg auf dem Platz standen. 

In dieser Saison der Fußball-Hessenliga kamen insgesamt 22 Akteure zum Einsatz. Wir erwähnen aber natürlich auch diejenigen, die zum Kader und damit zur Mannschaft gehören. Das Fazit einer abgebrochenen Spielzeit.

KSV Hessen Kassel zurück in der Regionalliga - Das sind die Trainer

Tobias Damm als Chefcoach und Sebastian Busch als Co-Trainer übernahmen am 09.10.2019 vom glücklosen Dietmar Hirsch eine teilweise verunsicherte Mannschaft, KSV Hessen Kassel. Die Löwen hatten gerade das erste Liga-Heimspiel seit etwa zwei Jahren verloren. 

Trainer vom KSV Hessen Kassel: Tobias Damm

Sie standen auf Platz sieben und hatten kaum noch etwas mit dem Aufstieg zu tun. Elf Spiele, zehn Siege und ein Unentschieden später hatte der KSV Hessen Kassel nur noch einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer Stadtallendorf. 

Co-Trainer vom KSV Hessen Kassel: Sebastian Busch

Legt man es kritisch aus, war das Unentschieden bei Dreieich (2:2 nach 2:0-Führung) der eine Punktverlust zu viel – sonst hätte es ja direkt für den Aufstieg gereicht. Aber das ist natürlich nicht ernst gemeint. Über die Arbeit dieses Duos muss nicht mehr gesagt werden.

Die Torhüter vom KSV Hessen Kassel

Zum Einsatz kamen zwei, was an sich schon nicht selbstverständlich ist. Die ersten zwölf Partien bestritt  Niklas Hartmann vom KSV Hessen Kassel, bis er sich eine Meniskusverletzung zuzog. Hartmann musste anschließend mehrfach operiert werden und ist immer noch nicht fit. 

Der langjährige Rückhalt des KSV Hessen Kassel kassierte 19 Gegentreffer, sein Nachfolger Maximilian Zunker sieben in den folgenden elf Partien. Das waren natürlich auch die elf Spiele unter Damm – und ein völlig veränderter KSV. Beide Torhüter zeigten gute Leistungen.

Torhüter des KSV Hessen Kassel verletzt

Dass die Löwen einen zweiten guten Schlussmann verpflichteten – Zunker war im Sommer von Lohfelden gekommen – hatte sich spätestens da ausgezahlt. Zu Saisonbeginn hatte Hirsch eigentlich auf Zunker setzen wollen, dieser zog sich eine Verletzung zu und musste passen. Anschließend blieb Hartmann im Tor, bis ihn der Meniskus wiederum bremste.

Die Abwehr vom Regionalligisten KSV Hessen Kassel

Der Defensive war die Verunsicherung unter Hirsch am meisten anzumerken. Einzige Konstante in der Innenverteidigung war lange Neuzugang Alexander Mißbach vom KSV Hessen Kassel, der nur die letzten beiden Partien wegen eines Mittelfußbruches verpasste. 

Hirsch setzte anfangs auf Jan-Philipp Häuser, ließ ihn nach Treuebekenntnissen trotz einiger Fehler dann doch fallen. Anschließend wurde viel probiert, zeitweise auch Kapitän Frederic Brill und Sergej Evljuskin vom KSV Hessen Kassel aus dem Mittelfeld nach hinten beordert. 

Einige Spieler des KSV Hessen Kassel fallen aus

Die Stabilität kam mit Damm. Luis Allmeroth vertrat Mißbach nach dessen Verletzung stark im Zentrum. Kevin Nennhuber, im Winter aus Gießen gekommen, zog sich ebenfalls einen Mittelfußbruch zu und fiel aus.

Auf den Außenverteidigerpositionen hatte Tim-Philipp Brandner vom KSV Hessen Kassel bis zu seinem Fußbruch in der Vorbereitung nach der Winterpause endlich eine Saison ohne Rückschläge und war der verlässliche Part auf der linken Seite. Rechts fehlte Nael Najjar zu Beginn wegen eines Innenbandrisses im Knie. 

Viele Spieler vom KSV Hessen Kassel von Verletzungen geplagt

Nach seiner Rückkehr knüpfte er an die starken Leistungen aus der Vorsaison an. Vertreten wurde Najjar vom mittlerweile zum SSV Sand abgewanderten Dominik Schneideroder Ingmar Merle, der selbst immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Von Verletzungen geplagt ist weiterhin auch Michael Voss, der ebenso wie Nachwuchsspieler Luca Wendel nicht zum Einsatz kam.

Das Mittelfeld vom KSV Hessen Kassel

Als quirliger und ideenreicher Spielgestalter blühte Adrian Bravo Sanchez vom KSV Hessen Kassel, der auch Ecken direkt verwandeln kann, so richtig auf. Aber das war nicht immer so. Unter Ex-Trainer Hirsch kaum berücksichtigt, ging es ab Mitte Oktober stetig bergauf. In elf Spielen unter Tobias Damm blieb er nur viermal ohne eigenen Treffer und schnürte sogar zwei Doppelpacks. 

Neben dem Regisseur hat auch Marco Dawid auf der Außenbahn einen großen Sprung nach vorn gemacht. Seine schnellen Flankenläufe werden den Löwen auch in der Regionalliga gut zu Gesicht stehen. Oft entstanden gefährliche Situationen, zehnmal legte er einen Treffer vor. Drei Spiele in Folge gab er sogar zwei Assists.

Kassel: Das ist der zweitbeste Torschütze des KSV

Dauerbrenner im Team war Frederic Brill, der kein einziges Spiel verpasste und die Mannschaft immer wieder aus brenzligen Situationen in die richtige Spur führte. Fast genauso oft stand Alban Meha vom KSV Hessen Kassel auf dem Platz, der Routinier, der seine ganze Erfahrung nicht nur in herausragende Freistöße umwandelte. 

Durch sein starkes Stellungsspiel mit klasse Übersicht leitete er oft erfolgversprechende Angriffe ein und traf selbst zwölfmal als zweitbester Torschütze des KSV Hessen Kassel. Während der vor der Saison vom FSC Lohfelden gewechseltenNasuf Zukorlic in 14 mehr oder weniger kurzen Einsätzen seine Schnelligkeit unter Beweis stellte, blieb für Brian Schwechelim defensiven Mittelfeld wegen starker Konkurrenz und einer Bänderverletzung nur eine Reservistenrolle. 

KSV Hessen Kassel wieder in der Regionalliga

Allerdings hat er mit gerade einmal 21 Jahren auch beste Perspektiven für die nächste Saison in der Regionalliga. Serkan Durna ist noch einmal zwei Jahre jünger und deutete in vier Kurzeinsätzen seine Klasse an. Marius Rohdestand dagegen hin und wieder im Kader, kam aber zu keinem Einsatz und spielt mittlerweile für den TSV Wabern.

Der Angriff - Bester Torschütze des KSV Hessen Kassel

20 Spiele, 19 Tore – es ist die Bilanz eines echten Knipsers. Mahir Saglik ist der Toptorjäger der Löwen, der neben einem Dreierpack in den letzten vier Spielen vor der Coronapause jeweils zweifach traf. 

Mit 37 Jahren steht er fast immer richtig und machte sein Versprechen bei der Vorstellung in Kassel, er wolle mit dem KSV aufsteigen, wahr. Einer, der die Bälle wie kein anderer im Sturmzentrum festmachen kann, ist Sebastian Schmeer, der achtmal traf. Doch nach viel Einsatzzeit zu Saisonbeginn wurde es zuletzt etwas weniger.

Neuzugang beim KSV Hessen Kassel

Meist in der Startelf stand auch Lukas Iksal, der in der Hessenliga seine Klasse genauso wie der athletisch starke und durchsetzungsfähige Jon Mogge zeigte. Sicher haben beide Stürmer bei der Torausbeute noch Luft nach oben. Marcel Fischer kam immerhin zu drei Einsätzen und 40 Minuten Spielzeit, der von den Würzburger Kickers gewechselte Neuzugang Hüseyin Cakmak ist noch nicht dabei gewesen. 

Von Torsten Kohlhaase und Maximilian Bülau

Der KSV Hessen Kassel kann aufatmen: Der Fußball-Verein steigt nach langen Wochen der Unsicherheit in die Regionalliga Südwest auf. Wie es jetzt weitergeht.

Der KSV Hessen Kassel darf jubeln. Die Spielkommission und die Gesellschafter der Regionalliga Südwest haben beschlossen, dass es vier Aufsteiger geben wird.

Das Trikot der Löwen ziert in der neuen Saison das Logo der DRK-Kliniken. Der KSV Hessen Kassel hat einen neuen Sponsor.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare