Supercup: „Kleines Hoch nutzen“

Supercup: DHB-Coach Heuberger will Selbstvertrauen steigern

Fordert eine gute Leistung beim Supercup: Bundestrainer Martin Heuberger. Archivfoto: Fischer/nh

Hannover/Bremen. Als sie diese Woche die Nachricht erreichte, dass die Handball-WM 2019 in Deutschland und Dänemark stattfinden wird, herrschte große Freude bei den DHB-Auswahlspielern.

Vor allem bei den jungen Talenten wie Johannes Sellin von der MT Melsungen, für die diese Großveranstaltung auf jeden Fall ein Thema werden kann.

„Das kleine Hoch, was durch diese Wahl entstanden ist, wollen wir nutzen, damit wieder mehr Augenmerk auf unserem Sport liegt“, sagt Sellin und will mit seinen Nationalmannschaftskameraden beim Supercup von heute bis Sonntag Werbung in eigener Sache machen. Zumal Sport 1 die Partien gegen Schweden (heute, ab 19.30 Uhr, Bremen), gegen Ägypten (Sa. ab 17.30 Uhr, Hamburg) und gegen Polen (So. ab 17 Uhr, Hamburg) allesamt live im Fernsehen zeigt.

„Wir wollen mit einer guten Leistung das ramponierte Selbstvertrauen nach der verpassten EM-Qualifikation aufpolieren“, unterstreicht Bundestrainer Martin Heuberger die Bedeutung der drei kommenden Aufgaben. Weil sie Tschechien und Montenegro den Vortritt lassen mussten, werden die Deutschen bei der Europameisterschaft im Januar in Dänemark fehlen. Siebeginnen deshalb jetzt mit der Vorbereitung auf die WM-Qualifikation im nächsten Juni.

Während des Lehrgangs in diesen Tagen in Barsinghausen arbeitete Heuberger mit seinen Schützlingen viel im taktischen Bereich. Dabei hatte er bis auf Holger Glandorf (Muskelfaserriss) alle Mann an Bord. Dessen Rolle im rechten Rückraum kann sein Flensburger Mitspieler Steffen Weinhold, Zimmerkollege von Sellin, ebenso mit Leben ausfüllen.

„Ich finde, dass wir für den Supercup eine gute Mannschaft beisammen haben“, meint Johannes Sellin. Dazu zählen unter anderem seine ehemaligen Berliner Mannschaftskameraden Silvio Heinevetter und Sven-Sören Christophersen sowie Oliver Roggisch und Uwe Gensheimer von den Rhein-Neckar Löwen.

Von Björn Mahr

Quelle: HNA

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