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Kommentar zu U-15 Nationaltrainer André Schubert: Eine Frage der Zeit

Kassel. André Schubert, Sportvorstand des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel, wird zukünftig die U 15 des DFB trainieren. Ein Kommentar von HNA-Sportredakteur Robin Lipke.

Es kommt vielleicht etwas plötzlich und unerwartet. Doch es war nur eine Frage der Zeit, bis André Schubert einen anderen Job finden würde. Regionalligist KSV Hessen Kassel war für den Fußballlehrer eine Zwischenstation - daraus hat er nie einen Hehl gemacht. Dass er dem Ruf des DFB folgt und künftig die U-15-Auswahl trainiert, ist mehr als nachvollziehbar. Diese Chance kann er sich nicht entgehen lassen.

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Von daher darf dem 42-Jährigen gratuliert werden. Und gedankt. Denn Schubert kam zu den abstiegsbedrohten Löwen, um zu helfen. Ehrenamtlich, wohlgemerkt. Es steht außer Frage, dass er etwas in Gang gesetzt hat beim KSV - vor allem in Sachen Jugendarbeit. Nicht zuletzt trug ein Teil seiner Wintertransfers (inklusive Trainer Matthias Mink) dazu bei, dass der Klub den Klassenerhalt schaffte. Der Verein hat von Schuberts Erfahrung profitiert - das sollten jene bedenken, die ihm nun Egoismus und Verantwortungslosigkeit vorwerfen.

Darüber hinaus kann der KSV Hessen weiterhin von Schubert profitieren. Seine neue Aufgabe schließt nicht aus, den Löwen auch zukünftig beratend zur Seite zu stehen. Durch den Job beim DFB dürfte Schuberts Netzwerk noch größer werden. Auch das muss nicht von Nachteil sein. E-Mail an den Autor: lip@hna.de

Quelle: HNA

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