Kommentar zu den Huskies: Vom Willen getrieben

Das Erstaunliche ist, dass die Deutsche Eishockey-Liga noch immer nicht umbenannt worden ist in Absurdistan Eishockey-Liga. Das, was sich derzeit dort abspielt, ist nämlich längst nicht mehr mit normalem Menschenverstand nachzuvollziehen.

Nun hat die DEL unter zumindest fragwürdigen Umständen einen Schiedsspruch erwirkt, der den Lizenzentzug der Huskies bestätigt.

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Und es fragt sich jetzt schon, welch Widerrede morgen kommt. Der Streit ist mittlerweile so eskaliert, dass es schwerfällt, den Überblick zu behalten. Aber nicht nur das: Der Schaden für das Eishockey in Deutschland an sich wird mit jeder Verlängerung in diesem Fall größer. Es hätte dabei an der DEL gelegen, eine schnelle und vernünftige Lösung mit den Huskies herbeizuführen – gerade weil der Sachverhalt nicht so eindeutig ist, wie die Vertreter der Liga gern glauben machen wollen.

Stattdessen wird die DEL vom Willen getrieben, einen ihrer Gesellschafter auszuschließen – ohne Rücksicht auf Verluste. Das verwundert umso mehr in Zeiten, da andere Eishockey-Klubs ebenfalls vor dem Aus stehen – und die Frage aufkommt, wie es generell weitergehen soll mit dieser Liga. Wenn die DEL so weitermacht, treffen sich bald alle in Absurdistan. Von Florian Hagemann

Quelle: HNA

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