Samstag, 14 Uhr, Parkstadion 

KSV Baunatal empfängt Waldgirmes: Generalprobe und ein Wiedersehen

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Trifft auf seinen früheren Coach : Baunatals Stürmer Thomas Müller.

Wenn der KSV Baunatal am Samstag ab 14 Uhr zum ersten Heimspiel der Fußball-Hessenliga gegen den SC Waldgirmes antritt, sind es noch genau 172 Stunden und 30 Minuten bis zum Hit im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum.

„Es wird das Spiel des Jahres. Ich würde lügen, wenn ich das Duell gegen den Zweitligisten nicht im Hinterkopf hätte“, sagt Thomas Müller. Im gleichen Atemzug stellt der KSV-Stürmer aber auch klar: „Da will jeder von uns dabei sein. Im Training legen deshalb alle eine Schippe drauf.“

Wer vermutet, das Baunataler Team könnte den Auftritt gegen Waldgirmes nicht mit dem nötigen Engagement angehen, dem hält Trainer Tobias Nebe entgegen: „Jeder möchte sich noch mal zeigen.“ Umso mehr, als die personelle Situation weiter schwierig ist. Die verletzten Manuel Pforr und Felix Schäfer fallen sicher aus. Bei Schäfer besteht leise Hoffnung, dass er seine Schulterprobleme bis zum Pokalspiel überwunden hat. Angeschlagen sind darüber hinaus Nico Schrader, Laurin Unzicker, Rolf Sattorov und Mario Wolf.

Trotz einiger Ausfälle im Offensivbereich ist Nebe vor der Generalprobe am Samstag im Parkstadion nicht bange: „Wir sind im Angriff recht breit aufgestellt.“ Neuzugang André Schmitt und Thomas Müller erledigten ihre Aufgabe beim 1:0-Auftaktsieg in Friedberg durchaus zufriedenstellend. Entscheidend wird laut Nebe aber vor allem sein, ob es seiner Elf erneut gelingt, so leidenschaftlich zu verteidigen wie vor einer Woche.

Zumal der Gast mit einem Trainer anreist, der seine Mannschaft auf die Platzherren gut einstellen kann. Denn Otmar Velte war lange Zeit Trainer des FSC Lohfelden – und fünf aktuelle Baunataler trainierten selbst noch unter seiner Führung: außer Müller noch Janik Szczygiel, Maximilian Blahout, Okan Gül und Florian Heussner.

„Es ist kein besonderes Spiel, einfach ein Duell, auf das ich mich sehr freue“, betont Velte. Ähnlich wie Nebe hat er große personelle Sorgen. Voraussichtlich acht Akteure fallen aus. Er sagt: „Der Altersdurchschnitt wird bei uns nicht viel höher sein als am Dienstag.“ Im Hessenpokal hatte er beim 6:2-Sieg nach Verlängerung in Hattendorf sieben U23-Spieler aufgeboten. Zum Rundenstart gab es nach 0:1-Rückstand ein 1:1 gegen Hanau. „Es hat uns einiges Selbstvertrauen gegeben, wie wir in dieser Partie zurückgekommen sind“, sagt Velte.

Dass die Baunataler eine Woche vor dem Bochum-Spiel etwas weniger konzentriert zu Werke gehen, kann sich der frühere Lohfeldener Coach allerdings nicht vorstellen: „Der Gegner ist erfahren genug, dass er den Ligaalltag nicht vernachlässigen wird.“

Quelle: HNA

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