Die Löwen hoffen, dass gegen Ulm gespielt wird, haben aber drei Verletzte

KSV – was wäre, wenn?

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Er brennt auf seinen Einsatz: Verteidiger Mentor Latifi (vorn) überzeugte seinen Trainer Mirko Dickhaut (hinten) durch eine starke Leistung in der Vorbereitung.

Kassel. Es gibt zwei wichtige Fragen vor diesem Wochenende, das vielleicht schon wieder ein Wochenende ohne Fußball wird. Die erste lautet: Können sie überhaupt spielen? Und die zweite: Wenn sie spielen können, wie spielen sie dann?

Denn klar ist: Selten wusste Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel bei seinem Start ins neue Jahr so wenig, wo er eigentlich steht. Die wettermäßig erschwerte Vorbereitung ließ eine echte Standortbestimmung kaum zu. Um so stärker hoffen die Löwen, dass am Samstag (14 Uhr) im Auestadion endlich wieder Fußball gespielt werden kann. Gegner ist der SSV Ulm. Endgültige Klarheit wird eine Platzbegehung am heutigen Vormittag geben.

Weil die Chancen auf eine Austragung in den letzten beiden Tagen gestiegen sind, tragen wir die Fakten für den eventuellen Start zusammen.

WENN AM SAMSTAG GESPIELT WIRD, DANN ...

- wird Dennis Lamczyk wohl fehlen. Zumindest sind die Chancen auf einen Einsatz des Stammtorhüters sehr schlecht. Lamczyk konnte in den vergangenen Wochen wegen eines Zeh-Ermüdungsbruchs kaum trainieren, musste erste Versuche auch in dieser Woche abbrechen. Für ihn kommt wohl Tobias Wolf zum Einsatz. „Er genießt mein volles Vertrauen“, sagt Trainer Mirko Dickhaut.

- wird Mentor Latifi in der Innenverteidigung eingesetzt. Michael Zepek ist verletzt. Da trifft es sich gut, dass Mirko Dickhaut feststellen kann: „Mentor Latifi hat eine bärenstarke Vorbereitung gezeigt.“ Motiviert, stabil, zweikampfstark. So wünscht sich der Trainer seinen Spieler nun auch am Samstag: „Ich hoffe“, sagt Dickhaut, „er setzt das auch um, wenn es um Punkte geht.“

- ist kein Neuzugang von Beginn an dabei. Danijel Gataric, der Flügelspieler aus Worms, hinterließ bisher einen guten Eindruck. Ein Einsatz käme aber noch zu früh, vor allem auch weil in den vergangenen Wochen kaum taktische Abläufe trainiert werden konnten. Dennis Joedecke und Manuel Pforr müssen vor allem körperlich noch aufholen.

- muss Florian Heussner zusehen. Der Mann auf der linken Seite kann derzeit wegen Aduktorenproblemen nicht trainieren. In der Verteidigung heißen die Flügelspieler so Sebastian Gundelach und Stefan Markolf, die offensiven Positionen bekleiden René Ochs und Dennis Tornieporth.

- ist der Fußballgott gesetzt. Thorsten Bauer hat zuletzt zwar selten getroffen, aber eine Vorbereitung bestritten, die den Trainer richtig gefreut hat. Bauer ist topfit, setzt sich unermüdlich ein und Dickhaut ist sicher: „Er wird dafür auch wieder mit Toren belohnt.“ Und eines ist ohnehin klar: Für den Aufstieg brauchen die Löwen Bauer-Tore.

Ob das Spiel stattfindet, erfahren Sie heute Vormittag im Internet auf www.hna.de

Von Frank Ziemke

Quelle: HNA

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