KSV: Trainer Uwe Wolf verpasst den Löwen eine neue Formation

Andreas Mayer

Kassel. Am Personal hat sich nicht viel geändert beim Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Die Stürmer Nazif Hajdarovic und Patrick Herpe sind gegangen, der Südkoreaner Tae Jin Kim ist gekommen. Trotzdem wird es in der Aufstellung der Löwen einige Veränderungen geben.

Grund: Der neue Trainer Uwe Wolf gibt teilweise anderen Leuten eine Chance. Und mancher Spieler findet sich unter Wolf auf einer neuen Position wieder. Ein Überblick.

BERND GERDES

Bisher Linksverteidiger, rückt er nun unter Wolf auf die rechte Seite. Hauptgrund: Links möchte der Trainer auch einen Linksfuß haben. Rechts fehlen ihm zudem die Alternativen. Sebastian Gundelach ist weiterhin verletzt, Viktor Riske ist eher auf der Position des Sechsers vorgesehen. Gerdes ist beidfüßig, hat also mit dem Seitenwechsel kein Problem. Außerdem: „Ich habe auf der rechten Seite auch schon zuvor in Bremen gespielt. Ich kann mit der Entscheidung also gut leben,“ so Gerdes.

DENNIS JOEDECKE

Auch aufgrund vieler Verletzungen hatte der ehemalige Lohfeldener bisher wenige Chancen gehabt bei den Löwen. Weil Wolfs Wunsch nach einem neuen Linksverteidiger nicht erfüllt wurde, könnte Joedecke nun zum Zug kommen als linker Außenverteidiger. Er nämlich hat den geforderten linken Fuß. Beim letzten Test in Baunatal überzeugte Joedecke allerdings noch nicht.

JANNIK WEINGARTEN

Der 18-Jährige ist der Gewinner der Vorbereitung. Darf auf einen Stammplatz hoffen. Anders als unter Holger Brück wird Weingarten aber nicht als rechter Außenverteidiger, sondern als Sechser auflaufen. Das ist auch die Position, auf der er sich selbst am liebsten sieht.

ENRICO GAEDE

Der Kapitän verlässt seinen Stammplatz als Sechser. Hat er früher bereits ab und an getan, um in die Abwehr zu wechseln. Nun aber wird Gaede deutlich offensiver eingesetzt – als Bindeglied zwischen Defensive und Angriff, das die Spitze in Szene setzt.. CHRISTOPHER NGUYEN

Bei Wolfs Vorgänger Christian Hock ein schneller Mann für die rechter Außenbahn. Auch jetzt weiter ein schneller Mann für die Außenbahn, allerdings für die linke.

ANDREAS MAYER

Der Mittelfeldrackerer wird unter dem neuen Trainer zum Sturmtank. Bobo scheint derzeit erste Wahl im System mit einer Spitze – wohl auch, weil Tobias Damm in der Vorbereitungsphase einige Zeit fehlte. Mayer selbst hat bereits signalisiert, dass er lieber im Mittelfeld spielt, aber auch keine Probleme hat, als Spitze zu agieren.

TOBIAS DAMM

Spielte bei seiner Einwechslung in Baunatal zunächst im offensiven Mittelfeld und später auf der rechten Seite, nicht aber in seiner sonstigen Position als zentraler Stürmer.

Von Frank Ziemke

Quelle: HNA

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