HNA-Kommentar

Lage und Perspektive der Kassel Huskies: "Nun müssen Taten her"

Augen zu und durch, weiter wie bisher? Nein! Ein Umbruch und personeller Schnitt mit Trainerwechsel? Auch nicht! Was also tut Joe Gibbs nach einer unrunden Huskies-Saison? Ein Kommentar von Sportredakteur Gerald Schaumburg. 

Er verschließt nicht die Augen vor der vielfältigen Kritik an Geschehnissen und Personen. Er kündigt eine intensive Aufarbeitung des Vergangenen an, um den Blick für eine bessere Zukunft samt Stimmungswechsel zu schärfen. 

Und: Der Chef nimmt bei der Bewertung der Aktiven kein Blatt vor den Mund, stellt den fehlenden Einsatz und die mangelnde Identifikation einzelner Spieler mit den Huskies und ihrem Selbstverständnis an den Pranger.

Ein insgesamt vernünftiger Ansatz, schließlich sind Panik und Aktionismus nie ein probates Mittel, erfolgreich und bestenfalls gestärkt aus einer Krise herauszukommen.

Genau das aber haben die Huskies: eine Krise im Sinn eines öffentlichen Stimmungstiefs. Aus ihm herauszukommen, das wird mit Trainer Rico Rossi nicht leichter. Ihn allein zum Sündenbock zu machen, das trifft es aber auch nicht. Nein, beide – Geschäftsführer und Coach – müssen sich selbst, die Truppe und die gesamte Huskies-Organisation neu justieren, in Halle und Personal abseits des Eises investieren. Müssen den ersten, endlich deutlichen Worten nun unbedingt sinnvolle Taten folgen lassen.

Quelle: HNA

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