Mannheims Fink ätzt gegen KSV: "Schade, dass so ein Fußball belohnt wird"

Mannheims Kapitän: Michael Fink. Foto: Hedler
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Mannheims Kapitän: Michael Fink.

Kassel. Fußball hat immer mehrere Sichtweisen. Klar, es kommt auf den Blickwinkel an. Michael Fink, 35, Kapitän des SV Waldhof, bezeichnete den Sieg des KSV Hessen als verdient.

Und teilte nach dem 1:0 des KSV gegen Tabellenführer Mannheim   dann doch aus. „Für mich als Fußballer, als Herzblut-Fußballer, ist es ein bisschen schade, dass so ein Fußball noch belohnt wird“, sagte der frühere Profi von Arminia Bielefeld und Eintracht Frankfurt über den KSV. In einem Video auf der Mannheimer Facebook-Seite schiebt Fink nach: „Also ich könnte so nicht Fußball spielen, ganz ehrlich. Es wird 90 Minuten lang nur gekämpft, nur Bälle nach vorne gedroschen, versucht, irgendwie zu verlängern. Das ist die Devise. Auf Zeit gespielt am Ende.“ Und: „Es ist schade, ich glaub, dass sie es auch besser könnten, wenn sie trotzdem Fußball spielen würden.“

Wir halten dem mal ein Zitat aus dem TV-Bericht des HR entgegen: „Alle fragen sich nach 80 Minuten: Was ist eigentlich mit Mannheim?“ Da hatte der KSV bereits einige schöne Spielzüge gezeigt. Und ein Tor erzielt. Mit einem Pass auf den rechten Flügel. Einer Flanke. Einem Kopfball. Man könnte fast sagen: Herausgespielt.

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Quelle: HNA

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