MT-Trainer nahm Toulouse vor Ort unter die Lupe

Roth-Team auf Wetzlar fixiert

Vorfreude auf das Duell mit dem Ex-Klub: Christian Hildebrand und Trainer Michael Roth. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Nämlich für die Handballer der MT Melsungen, die innerhalb von acht Tagen drei hochinteressante Spiele zu bestreiten haben.

Nach dem Erstliga-Hessenderby am Samstag ab 15 Uhr in der Kasseler Rothenbach-Halle gegen die HSG Wetzlar folgt vier Tage später (Mittwoch, 1. Oktober, 20.15 Uhr) an gleicher Stätte die Europapokal-Premiere gegen Fenix Toulouse. Am 4. Oktober steht das Gastspiel beim Ex-Meister HSV Hamburg auf dem Programm.

„Meine Spieler konzentrieren sich nur auf die Partie gegen Wetzlar“, stellt MT-Trainer Michael Roth klar, „uns erwartet eine richtig schwierige Aufgabe.“ Im Gegensatz zum Rest des Teams bekamen Melsungens deutsche Nationalspieler Michael und Philipp Müller, Michael Allendorf, Felix Danner und Johannes Sellin nach dem Lehrgang in Heilbronn und den Einsätzen gegen die Schweiz in Göppingen und Neu-Ulm einen Tag trainingsfrei. Am Dienstag stand allerdings für alle Akteure eine zweistündige Übungseinheit an – Abwehr- und Angriffsarbeit (fast) ohne Ende. „Wir haben mit Wetzlar noch eine Rechnung offen“, betont Michael Müller. Klar, in der vergangenen Serie mussten er und seine Mitstreiter drei Tage nach dem 30:29-Triumph über den späteren Meister THW Kiel vor heimischem Publikum eine 24:32-Heimpackung gegen die Mittelhessen quittieren.

Aktuell hat der Coach der Fuldastädter alle Mann an Bord. Für einige Mitglieder der Mannschaft wird es eine besondere Begegnung sein, denn neben Trainer Roth und seinem Assistenten Mile Malesevic trugen auch die Müller-Zwillinge, Allendorf sowie Christian Hildebrand den HSG-Dress. „Mit einem Erfolg wollen wir die Basis für weitere gute Auftritte danach legen“, sagt Roth. Mit der Vorbereitung auf die Partie gegen Toulouse wird erst nach dem Bundesliga-Heimspiel begonnen.

Wobei sich der MT-Übungsleiter schon einmal ein Bild von der Qualität des südfranzösischen EHF-Cup-Teilnehmers gemacht hat. So war er Augenzeuge des 26:23-Heimsieges, den die Fenix-Sieben Mitte September gegen Chambery feierte. Am heutigen Mittwoch erwartet Toulouse das starke Dunkerque, ehe die Truppe um Superstar Jerome Fernandez nach dem Hinspiel in Kassel gegen das Spitzenteam aus Montpellier ran muss. Also geht es auch für den MT-Gegner zurzeit Schlag auf Schlag.

Von Björn Mahr

Quelle: HNA

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