Auffälligkeiten aus der Regionalliga Südwest: Mink erfreut - Schmeer erleichtert

Nicht schwerer verletzt: Torjäger Sebastian Schmeer (KSV Hessen). Foto: Hedler

Kassel. Ein leicht angeschlagener Kasseler Torjäger, furiose Steinbacher Fußballer und zwei Pechvögel – ein paar Auffäligkeiten vom vergangenen Spieltag in der Regionalliga Südwest:

1.Entwarnung vor Elversberg-Gastspiel. Sebastian Schmeer, der Schütze des goldenen Tores beim 1:0-Heimsieg des KSV Hessen gegen Waldhof Mannheim, hat sich nicht schwer verletzt. Der Linksfuß trug aus der Partie „nur“ eine Zerrung davon. Trainer Tobias Cramer ist guter Dinge, dass Schmeer zur Begegnung am Samstag in Elversberg wieder einsatzbereit ist: „Basti hat gutes Heilfleisch.“

2.Gala gegen einen Großen. Mit den vermeintlichen Topteams aus Mannheim, Elversberg und Saarbrücken hatte die Elf von Steinbachs Trainer Matthias Mink in dieser Serie keine so guten Erfahrungen – ein 0:0 gegen die Waldhöfer war der einzige Punktgewinn. Bis zu diesem Samstag: Da durfte sich der Ex-Kasseler Coach über einen 2:0-Sieg seines Teams gegen die SV Elversberg freuen. Ein Doppelschlag von Patrick Dulleck (51., 57.) sicherte den Erfolg gegen den Zweitplatzierten und Tabellennachbarn. „Dieser Erfolg wird uns für die nächsten Wochen weiteres Selbstbewusstsein geben“, erklärte Mink, dessen Team zweifellos der Gewinner des Wochenendes war. Denn weil neben Mannheim und Elversberg auch Saarbrücken gegen Hoffenheim 0:2 unterlag, mischt Steinbach nun als Dritter in der Spitzengruppe mit.

Nicht schwerer verletzt: Torjäger Sebastian Schmeer (KSV Hessen). Foto: Hedler

3.Missgeschick in Minute eins. Die Partie hatte kaum begonnen – da war sie für Alexander Heinze vom FK Pirmasens auch schon wieder vorbei: Rote Karte nach 57 Sekunden. Nach einem verunglückten Pass seines Mitspielers Dominik Rohracker bei der Begegnung in Walldorf wusste sich Heinze nur noch mit einer Notbremse zu helfen. Und als ob der Tag für Heinze nicht schon bitter genug war, kassierte seine Mannschaft den Treffer zum 0:1-Endstand in der 88. Minute – per Foulelfmeter.

4.Feines Füßchen. Beim 4:1-Sieg von Watzenborn-Steinberg in Worms gelang Damian Marceta ein sehenswerter Treffer. Erst lupfte er das Leder über den herauseilenden Wormatia-Torwart, dann drückte er den Ball per Kopf selbst über die Linie. Damit bestrafte Marceta einen zu kurz geratenen Rückpass von Benjamin Maas, der sich nach dieser Szene ein bisschen so gefühlt haben dürfte wie der Unglücksrabe von Pirmasens.

Quelle: HNA

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