Mit Neuzugang Povorozniouk – 19.30 Uhr, Eissporthalle

Kassel gegen Frankfurt: Auf zum nächsten Derbytanz für die Huskies

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Sie umkurven einander wie Paarläufer: Diese Szene zwischen dem damaligen Frankfurter und heutigem Husky Tyler Gron (links) und Kassels Verteidiger Mike Little entstand im Derby in Frankfurt im Januar.

Kassel. Vier Spieltage noch, dann endet die Hauptrunde in der DEL2. Und für die Huskies hält der Spielplan so kurz vor Beginn der anvisierten Playoffs ein Derby parat – und zwar die Mutter der hessischen Eishockeyderbys.

Ab 19.30 Uhr sind  Freitagabend die Löwen Frankfurt zu Gast in Kassel. Ein Überblick.

• So geht’s in die Playoffs: Den Löwen ist ein Platz unter den besten vier der DEL2 nicht mehr zu nehmen. Heißt: Sie sind nicht nur sicher in den Playoffs dabei. Sie haben im Viertelfinale ab 13. März auch Heimrecht. Was die Löwen haben, wollen die Huskies natürlich auch.

Damit das gelingt, müsste einiges besser werden. Wichtig vor allem: Auf der Suche nach Konstanz müssen die Huskies endlich fündig werden. Siegen gegen Kaufbeuren und Bad Nauheim folgen Pleiten gegen Heilbronn und Freiburg. Schwankungen, die die Kasseler sich auf dem Weg in die Playoffs nicht mehr erlauben dürfen. Und in den Playoffs erst recht nicht.

Besonders gefordert sind dabei die Führungsspieler. Gerade von der ersten Sturmreihe mit Braden Pimm, Evan McGrath und Jens Meilleur war zuletzt aber wenig zu sehen. Beispiel Pimm: 24 Tore, 35 Vorlagen stehen auf seinem Konto. Aber: Im neuen Jahr gelangen ihm nur vier Treffer. Rossi sagt: „Wir brauchen jetzt Top-Performance von unseren Top-Leuten.“

• So geht’s zum dritten Derbysieg: Eine knappe 4:5-Niederlage in Frankfurt, der 4:3-Heimsieg nach Verlängerung Anfang Dezember, das 4:3 ebenfalls in der Overtime am Ratsweg Mitte Januar: Im direkten Saisonvergleich haben die Huskies die Nase vorn. Und das darf aus Kasseler Sicht natürlich gern so bleiben. Wie das klappt?

Mit obligatorischen Derbyzutaten: einer starken Torhüterleistung, die den Vorderleuten Sicherheit gibt. Mit Disziplin und dem Fernbleiben von der Strafbank. Schließlich haben die Löwen mit einer Erfolgsquote von fast 26 Prozent das beste Überzahlspiel der Liga. Und vielleicht verleiht ja auch die Erinnerung an den letzten Auswärtssieg dem ein oder anderen Flügel. Schließlich tat sich beispielsweise da einer als Doppeltorschütze hervor, der sonst eher hinten für Sicherheit sorgt: Verteidiger Mike Little.

Gibt heute sein Debüt: Neuzugang Sam Povorozniouk.

• So geht’s personell weiter: Im Idealzustand. Warum? Nicht nur, weil alle Spieler gesund sind. Im Januar war Michi Christ noch verletzt ausgefallen. Eine weitere gute Nachricht gab’s am Donnerstagnachmittag: US-Angreifer Sam Povorozniouk ist ab sofort spielberechtigt und gibt im Derby sein Debüt. Die Sperre des Neuzugangs wurde vom 2. März auf den 22. Februar verkürzt, weil sich die Verantwortlichen von Huskies, der finnischen „Liiga“ und dem Finnischen Eishockeyverband mit Unterstützung des Deutschen Eishockey-Bundes geeinigt hatten. Damit stehen Rossi zwölf Stürmer und sieben Verteidiger zur Verfügung.

• So geht’s gegen den Ex: Am besten doch mit Toren. Rückblick: Lukas Koziol und Tyler Gron haben Ende Januar die Klubs getauscht. Gron verstärkt seitdem die Offensive der Huskies: „Er macht einen super Job, zeigt genau den Torinstinkt, den wir brauchen“, lobt ihn Rossi. Von Aufregung vor dem ersten Duell gegen den Ex-Klub sei nichts zu spüren gewesen. Im Gegenteil: „Tyler freut sich aufs Widersehen.“ Koziol dürfte das natürlich genauso gehen.

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Quelle: HNA

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